Wegen seines Hauptsponsors ist der Zweitliga-Aufsteiger RB Leipzig bei vielen Fans verhasst Foto: dpa

Ein mögliches Testspiel des VfB Stuttgart bei RB Leipzig bringt die Anhänger auf die Palme. Der Zweitliga-Aufsteiger wird von Brause-Hersteller Red Bull gesponsert - kein Traditionsverein wie ihn die Fans sich wünschen.

Stuttgart - Ein mögliches Testspiel des VfB Stuttgart bei RB Leipzig bringt die Anhänger auf die Palme. „Wenn man seine Fans mit einer Scheißsaison schon nicht komplett vergrault, dann macht man es eben durch ein Testspiel“, schreibt ein Fan beim Kurznachrichtendienst Twitter. Ein anderer lästert: „Die Herren tun ja echt einiges, damit die Mitgliederversammlung am 28.7. stimmungsvoll wird.“

Hintergrund der ablehnenden Haltung gegen den Zweitliga-Aufsteiger ist das Sponsoring des Brause-Herstellers Red Bull. Er macht den Verein auch aus Sicht vieler VfB-Fans zu einem roten Tuch. In den Foren ist Sportvorstand Fredi Bobic der Buhmann. Er hatte sich immer wieder über Vereine wie 1899 Hoffenheim ausgelassen.

Dass er mit dem VfB, der sich gerade verstärkt auf seine Tradition besinnt, in der Saisonvorbereitung nun womöglich ausgerechnet eine Einladung aus Leipzig annimmt, sorgt für Kopfschütteln. Das Vorbereitungsspiel ist offenbar für den 23. Juli in der Red-Bull-Arena terminiert. Eine offizielle Bestätigung gibt es noch nicht. „Da ist nichts entschieden“, sagte ein VfB-Sprecher. Ursprünglich wollten die Leipziger gegen Schalke 04 testen. Der Club hat seine Teilnahme aber „aus Termingründen“ abgesagt. Weitere Gegner von RB sind Paris Saint Germain und die Queens Park Rangers.

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