VfB Stuttgart Michael Reschke sieht keine Abstiegsgefahr

Von pma 

Der VfB Stuttgart geht so gut aufgestellt wie selten zuvor in die Saison. Sportchef Michael Reschke trifft daher klare Aussagen zur Perspektive.

Stuttgart - Es läuft gut bei den Weiß-Roten aus Bad Cannstatt. Auch wenn das Testspiel des VfB Stuttgart beim FV Illertissen offenbarte, dass noch gehörig Sand im Getriebe ist, lässt sich nicht verleugnen, dass der Club sportlich sehr gut aufgestellt ist für die kommende Runde.

Der Kader wurde frühzeitig mit frischen Kräften verstärkt, Trainer Korkut hatte schon zum Vorbereitungsstart alle Neuzugänge zur Verfügung. Mit Gonzalo Castro und Daniel Didavi bekam der Trainer nicht nur Erfahrung, sondern auch eine gehörige Portion Klasse dazu. Die weiteren Transfers versprechen jede Menge Potenzial.

Viel Aufmerksamkeit in der Szene

Diese Voraussetzungen sorgen für ein gewisses Echo in der Branche. So sieht etwa Ex-Trainer Christoph Daum im VfB gar einen Champions-League-Kandidaten. Das Fachmagazin „kicker“ widmet dem Club seit Jahren wieder eine Titelseite, spricht vom Boom in Bad Cannstatt und davon, dass die „Konkurrenz nach Stuttgart“ blicke und der VfB „mit aller Macht nach oben wolle“.

Bei den Verantwortlichen selbst ist man daher bestrebt, die aufkommende Euphorie und die damit verbundene Erwartungshaltung etwas einzudämpfen. „Wir schauen weiterhin von Spiel zu Spiel, von Tag zu Tag“ sagt etwa Korkut – wohlwissend, dass den VfB ein schweres Auftaktprogramm zu Saisonbeginn erwartet. Die erste Runde im DFB-Pokal wartet in Rostock, Auswärtsspiele in Freiburg und Mainz, dazwischen kommen die großen Bayern zum Heimspielauftakt. Es gibt leichtere Aufgaben.

Michael Reschke sieht den klaren Klassenerhalt

Sportchef Michael Reschke geht immerhin so weit, den Klassenhalt als gegeben anzusehen: „Ich lege mich jetzt schon fest: Wir werden nicht absteigen. Wir werden auch nicht groß in den Abstiegskampf geraten.“ Vorausgesetzt alles läuft normal beim VfB. Reschke benennt aber keine Platzierung als Saisonziel und warnt davor, einen Europapokalrang als automatischen nächsten Schritt zu erwarten. Er sieht die Mannschaft zwischen Platz acht und zwölf, wobei ja auch Rang sechs nicht so weit weg ist.

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