VfB Stuttgart Michael Reschke nährt Hoffnung auf einen Pavard-Verbleib

Von red 

Benjamin Pavard ist der Spieler mit dem höchsten Marktwert im VfB-Kader. Foto: Pressefoto Baumann
Benjamin Pavard ist der Spieler mit dem höchsten Marktwert im VfB-Kader. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgarts Abwehr-Ass Benjamin Pavard ist aktuell in aller Munde. Sportvorstand Michael Reschke hat Hoffnung, dass man den Franzosen auch über die Saison hinaus halten kann.

Stuttgart - Dass sich Abwehr-Ass Benjamin Pavard in Stuttgart wohl fühlt, das bekräftigt der junge Franzose bei seiner Vertragsverlängerung im Dezember und zuletzt auch gegenüber dem SWR am vergangenen Wochenende. Man sieht es aber auch auf dem Platz. Pavard spielt Woche für Woche gut bis überragend, stand die letzten 37 Pflichtspiele in Liga eins und zwei über 90 Minuten auf dem Feld.

Seine guten Leistungen machten ihn zum „Rookie des Monats“ der Bundesliga und auch zu einem ernsthaften Kandidaten für Frankreichs Startelf bei der WM in Russland. Nationaltrainer Didier Deschamps steht auf Pavard – nicht nur ob dessen Vielseitigkeit. Schließlich spielt er für die „Equipe Tricolore“ auf der Rechtsverteidigerposition.

Internationale Topclubs werden hellhörig

Pavards Leistungen sorgen allerdings auch dafür, dass internationale Topclubs auf den 21 Jahre alten Verteidiger aus Maubeuge aufmerksam werden. So hat unlängst offenbar Tottenham Hotspurs einen Scout nach Bad Cannstatt geschickt. Dieser Umstand macht den VfB allerdings nicht allzu nervös. Zwar besitzt Pavard seit der Vertragsverlängerung im Dezember eine Ausstiegsklausel, doch die hat eine gewisse Höhe.

VfB-Sportchef Michael Reschke bekräftigte gegenüber der „Bild“-Zeitung, dass man für ein Angebot in Höhe von 30 Millionen Euro „noch nicht einmal die Tür öffnen“ würde. „Wenn dann in der Zu­kunft ein­mal ein Klub der eu­ro­päi­schen Top 10 ech­tes In­ter­es­se an einer Ver­pflich­tung hat, wer­den wir uns se­ri­ös zu­sam­men­set­zen.“ Aus finanzieller Sicht zum Verkauf gezwungen wäre der VfB aktuell nicht. „Es besteht kein wirtschaftlicher Druck, Spieler abgeben zu müssen – unabhängig davon, ob wir bis Sommer noch einen zweiten Investor finden“, sagt Präsident Wolfgang Dietrich.

Pavard ist Herzstück und Versprechen für die Zukunft

Vielmehr plant man zumindest für die kommende Saison weiter mit dem Franzosen. „Ben­ja­min ist ein Herz­stück un­se­res Teams. Und wir wol­len ihn in der kom­men­den Sai­son auf jeden Fall im VfB-Dress sehen“, so Reschke weiter. Pavard und sein kongenialer Partner Timo Baumgartl (22) bilden nicht nur das jüngste und zweitbeste (29 Gegentore) Innenverteidiger-Duo der Liga, sondern sie sind auch ein Versprechen für die Zukunft.

VfB Stuttgart - Bundesliga

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