Oberbürgermeister Matthias Klopfer von Schorndorf bewirbt für das Präsidentenamt beim VfB Stuttgart. (Symbolbild) Foto: dpa

Präsidentschaftskandidat Matthias Klopfer findet, dass der Zweitligist seinen Vorstandschef nicht auswählen sollte, bevor bei der Mitgliederversammlung im Dezember der neue Präsident gewählt wurde.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart sollte seinen künftigen Vorstandsboss nach Ansicht von Präsidentschaftskandidat Matthias Klopfer nicht vor der Mitgliederversammlung im Dezember auswählen. „Ich hoffe nicht, dass über diese Personalie entschieden wird, bevor der VfB-Präsident gewählt wird“, sagte der Oberbürgermeister von Schorndorf der Deutschen Presse-Agentur. „Denn die beiden sollten gut miteinander zusammenarbeiten.“ Klopfer findet, dass der künftige Präsident auf der Suche nach einem Vorstandschef darum ein Wort mitreden sollte.

Der 51-Jährige ist neben dem Unternehmer Claus Vogt bisher einer von zwei öffentlich bekannten Bewerbern um das vakante Präsidentenamt beim Fußball-Zweitligisten. Auf der Mitgliederversammlung am 15. Dezember kann ein neuer Präsident gewählt werden. Nach Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ will sich auch Ex-Weltmeister Guido Buchwald bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft am 15. September ab.

Parallel sucht der VfB auch nach einem Vorstandsvorsitzenden für die Fußball AG. „Es reicht locker, wenn man das im Februar, März entscheidet“, sagte Klopfer.

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