Carlos Mané war der Matchwinner beim 4:0-Sieg des VfB gegen Fürth. Foto: Pressefoto Baumann

Ein zweites Jahr könnte der junge Stürmer vom VfB Stuttgart kaum mehr in der zweiten Liga gehalten werden.

Stuttgart - Wenn der VfB Stuttgart im Mai nicht in die zweite Liga abgestiegen wäre, sondern noch der Bundesliga angehören würde, wäre der Wirbel um Carlos Mané (22) nun noch größer. Aber auch so hat sich der portugiesische U-21-Nationalstürmer mit seinen beiden Toren beim 4:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth ins Rampenlicht katapultiert. Deshalb dürfte schon jetzt klar sein, dass Mané in der nächsten Saison in einer ersten Liga aufläuft – entweder mit dem VfB im Falle des Aufstiegs in der Bundesliga oder bei Sporting Lissabon in seiner Heimat.

Zwar hat der VfB das Talent im Sommer eigentlich für zwei Jahre von Sporting ausgeliehen und besitzt anschließend ­sogar eine Kaufoption über 15 Millionen Euro, doch diese Abmachung gilt nur, wenn der Mannschaft sofort der Sprung zurück ins Oberhaus gelingt. Sollte der VfB dieses Ziel verpassen, hat Sporting die Möglichkeit, Mané schon im nächsten Juni zu sich nach Portugal zurückzuholen. Das war der Preis, den der Stuttgarter Sportvorstand Jan Schindelmeiser zahlen musste, um überhaupt eine Chance auf die Verpflichtung von Mané zu haben.

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