Robbie Kruse trägt hier noch das Trikot von Bayer 04 Leverkusen. Bald schon will er für den VfB Stuttgart auf Torejagd gehen. Foto: dpa

Robbie Kruse ist heiß auf den VfB Stuttgart, spricht über aufgestellte Nackenhaare, Roberto Hilbert, Mitch Langerak und die ähnliche Spielweise mit Bayer 04 Leverkusen.

Stuttgart - Einen seiner größten Tage in der Fußball-Bundesliga hatte Robbie Kruse am 2. Februar 2013 im Trikot von Fortuna Düsseldorf. Damals steuerte der Australier zwei Tore zum 3:1 gegen den VfB Stuttgart bei. Zweieinhalb Jahre später wird er nun selbst das Trikot der Schwaben tragen. Am Montag machten der VfB und Kruses bisheriger Verein, Bayer 04 Leverkusen, die Leihe für ein Jahr (plus Kaufoption) perfekt.

Beim VfB Stuttgart soll er vor allem Flügelspieler Martin Harnik Konkurrenz machen. Auf www.vfb.de hat Kruse zum Einstand bei seinem neuen Verein ein kurzes Interview gegeben und dabei zu folgenden Themen Stellung bezogen:

Die Gründe für seinen Wechsel zum VfB: "Die vergangenen beiden Jahre verliefen nicht so gut, auch weil ich immer mal wieder ausgefallen bin. Jetzt bin ich wieder zu 100 Prozent fit, aber ich habe zu wenig Spielzeit in Leverkusen bekommen. Dann hat sich der VfB für mich interessiert – ein so großer Klub, mit solch einer tollen Geschichte und so leidenschaftlichen Fans. Seitdem ich in Deutschland bin, hat mir der VfB gefallen. Daher war es eine leichte Entscheidung."

Gründe für seine VfB-Sympathie: "Manchmal gefällt Dir eben ein Club besonders gut. Das passiert automatisch und war hier der Fall. Ich habe in Stuttgart mein zweites Auswärtsspiel in der Bundesliga bestritten. Die Atmosphäre, die Leidenschaft der Fans – das hat mir die Nackenhaare aufgestellt. Es war sehr aufregend."

Tipps von Mitch Langerak und Roberto Hilbert: "Ja, klar. Er ist ein guter Freund von mir, und er hat mich in meiner Entscheidung bestätigt. Er hat sehr gut über den Verein gesprochen, über die Mannschaft, über die Gegebenheiten vor Ort. Das hat mir noch einmal geholfen. Auch Roberto Hilbert aus Leverkusen hat mir viel Positives erzählt und mich somit ebenso darin bestärkt, dass der Wechsel zum VfB der richtige Schritt für mich ist."

Seine Vorfreude: "Meine schlechtere Phase ist nun vorbei, ich fühle mich sehr fit und stark. Nun möchte ich wieder regelmäßig auf dem Platz stehen und Erfolg haben."

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