Thorsten Kirschbaum spielt jetzt in der ersten Liga beim VfB Stuttgart. Foto: Pressefoto Baumann

Er war die Nummer eins in der zweiten Liga. Jetzt spielt Thorsten Kirschbaum (26), der Neuzugang von Energie Cottbus, in der ersten Liga beim VfB Stuttgart.

Stuttgart - Er war die Nummer eins in der zweiten Liga. Jetzt spielt Thorsten Kirschbaum (26), der Neuzugang von Energie Cottbus, in der ersten Liga beim VfB Stuttgart. Dort ist er die Nummer zwei hinter Sven Ulreich, sein Ehrgeiz aber ist ungebrochen: „Ich will Nummer eins in der Bundesliga werden“, sagt er.

Hoppla, wenn das keine Kampfansage ist! Dabei muss Ulreich jetzt nicht in Panik ausbrechen: Kirschbaum will ihm gar nichts Böses. Schon gar keine Verletzung, die ihm den Weg ins VfB-Tor ebnen würde. „Ulle hat mich vom ersten Tag an super aufgenommen, wir verstehen uns prima.“ Das schließt ein gesundes Konkurrenzdenken mit ein. „Jeder ist selbst für seine Leistung verantwortlich. Wenn die stimmt, können wir uns gegenseitig voranbringen“, sagt Kirschbaum.

Weil der VfB „eine absolute Hausnummer“ sei und Torwarttrainer Andreas Menger ein anerkannter Fachmann, hat Kirschbaum auf seine Stammrolle in Cottbus verzichtet und den Sprung gewagt: „Menger legt sehr großen Wert auf Technik. Das ist eine Umstellung für mich. Bis man das verinnerlicht hat, dauert es. Deshalb sehe ich meine Rolle als Nummer eins eher mittel- als kurzfristig.“

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