Die Fans des VfB Stuttgart haben eine klare Botschaft zum Thema TV-Gelder. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Medienberichten zufolge wollen sich 14 Fußball-Bundesligisten am Mittwoch in Frankfurt treffen, um dort über wichtige Themen des deutschen Profi-Fußballs zu beraten. Der VfB Stuttgart ist demnach nicht dabei.

München - 14 Bundesliga-Klubs und der Zweitligist Hamburger SV wollen sich bei den wichtigsten Fußball-Themen auf eine gemeinsame Linie verständigen. Wie der „kicker“ und die „Bild am Sonntag“ übereinstimmend berichten, ist für Mittwoch auf Einladung von Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Eintracht Frankfurt ein Treffen in Frankfurt/Main geplant.

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Bei den Diskussionen soll nach Informationen des Fachblattes der Verteilungsschlüssel der Fernsehgelder ab der Saison 2021/22 zentrales Thema sein. Nicht dabei sind demnach aus der Bundesliga der FSV Mainz 05, Arminia Bielefeld, der VfB Stuttgart und der FC Augsburg, die sich im Ringen um die Verteilung der TV-Gelder bereits positioniert hatten.

Kleinere Vereine wollen mehr Gleichverteilung

Im Kampf um die 1,1 Milliarden Euro jährlich hatten die kleineren Vereine zuletzt für eine stärkere Gleichverteilung plädiert und gingen damit auf Konfrontationskurs zu den großen Klubs.

Neben dem Umgang mit den Fernsehgeldern soll die Nachfolge des Ende Juni 2022 aus dem Amt scheidenden Christian Seifert an der Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) besprochen werden. Dafür wollen die Klubs laut kicker sogar ein eigenes „Findungsgremium“ gründen. Die eigentlich für die Nachfolgesuche zuständigen Peter Peters und Oliver Leki sollen dem Gremium nicht angehören. An der Sitzung am Mittwoch wird offenbar auch kein Vertreter der DFL-Führung teilnehmen.

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Die Coronakrise und die Führungskrise beim Deutschen Fußball Bund (DFB) sollen beim Treffen der 15 Klubs ebenfalls ein Thema sein. Die Klubverantwortlichen haben laut kicker die Befürchtung, dass DFB-Präsident Fritz Keller resigniert und vorzeitig abtreten könnte.

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