Der VfB tat sich gegen Drittligist Hansa Rostock sichtlich schwer, gewann aber dank eines Tores von Hamadi Al Ghaddioui (rechts). Foto: Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart hat die Negativserie im DFB-Pokal gegen seinen Angstgegner Hansa Rostock beendet. Die Schwaben mussten aber bis zum Ende um den Sieg zittern.

Berlin - Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart hat die erste Runde im DFB-Pokal glanzlos überstanden. Das Team von Trainer Tim Walter setzte sich am Montagabend beim Drittligisten FC Hansa Rostock mit 1:0 (1:0) durch. Stürmer Hamadi Al Ghaddioui (19. Minute) erzielte vor 24 000 Zuschauern im Ostseestadion das Siegtor für die Schwaben, die zuvor alle vier Vergleiche im DFB-Pokal gegen die Hanseaten verloren hatten.

Mit dem frühen Führungstor erwischten die Gäste, die auf Stammtorhüter Gregor Kobel (Hüftprellung) verzichten mussten, einen Start nach Maß. Der kurz zuvor eingewechselte Al Ghaddioui stand nach einer schnell ausgeführten Ecke völlig frei und hatte keine Mühe, nach einer Flanke von Daniel Didavi aus Nahdistanz einzuköpfen.

Hansa steckte den Rückschlag weg und hielt dagegen. Den Bemühungen fehlte es allerdings an spielerischer Präzision und Konsequenz, um die Stuttgarter Defensive ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Die beste Gelegenheit hatte noch Mittelstürmer John Verhoek, dessen Kopfball in der 60. Minute am linken Pfosten vorbei ging. Auch die stürmische Schlussoffensive brachte nichts mehr ein.

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