Der Neuzugang des VfB Stuttgart, Darko Churlinov Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Darko Churlinov ist jüngst vom 1. FC Köln nach Stuttgart gewechselt. Der VfB spielte bereits in der Kindheit des Nordmazedoniers eine Rolle – seine Karriere aber nahm in Rostock ihren Lauf.

Marbella - Der VfB Stuttgart hat sich in der Winterpause mit Darko Churlinov verstärkt. Der 19-Jährige soll das Offensivspiel des schwäbischen Zweitligisten beleben. An diesem Samstag stellte sich der in Skopje geborene Linksaußen den Medienvertretern im Rahmen des Trainingslagers in Marbella vor – und hatte dabei einiges zu erzählen.

Schließlich hat der Verein mit dem Brustring eine besondere Bedeutung für den Neuzugang. „Das werden Sie jetzt sicher nicht glauben“, so Darko Churlinov, „aber ich hatte als Kind ein VfB-Trikot mit der Rückennummer von Mario Gomez. Er war für mich immer ein Vorbild und ist es immer noch.“

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Neben Mario Gomez schwärmt der 19-Jährige insbesondere von Ronaldinho. „Ich liebte seine Tricks – manchmal versuche ich sie auch heute noch auf dem Platz“, sagt Darko Churlinov und lacht. Mit dem VfB hat der Offensivakteur einiges vor – auch persönlich. „Ich glaube, dass ich mich hier besser entwickeln kann als in Köln. Dort habe ich bei der zweiten Mannschaft trainiert. Der VfB gefällt mir als Verein, und es ist für mich eine große Ehre, für ihn auf dem Platz zu stehen.“

Mit 14 nach Mecklenburg-Vorpommern

Der 1,80 Meter große Spieler, der sich in Marbella ein Zimmer mit Luca Mack teilt und seine Stärken insbesondere in der Schnelligkeit und einer guten Technik sieht, wartet selbst für Profifußballverhältnisse mit einem außergewöhnlichen Lebensweg auf. Mit 14 Jahren machte er sich auf den Weg von Nordmazedonien nach Rostock – allein und ohne ein Wort Deutsch zu sprechen.

„Das war nicht einfach“, sagt der 19-jährige Rechtsfuß, der sich die Sprache in den vergangenen fünf Jahren sehr gut angeeignet hat. „Aber über Hansa Rostock und den 1. FC Magdeburg habe ich es zum 1. FC Köln geschafft – und jetzt zum VfB Stuttgart.“ Dort will Darko Churlinov nun sein Können unter Beweis stellen.

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