Könnten auch eine Boyband sein: Jochen Seitz (von links), Silvio Meißner, Heiko Gerber, Timo Hildebrand, Sean Dundee und Stefan Blank posieren vor einem Mercedes-Benz CL anlässlich der Bekanntgabe, dass Stuttgart Austragungsort der WM 2006 wird. Foto: Archiv/baumann

In letzter Minute holen sich die Bayern noch die Meisterschaft, Schalke wird „Meister der Herzen“ – und der VfB? Der kämpft in der Saison 2000/2001 gegen den Abstieg. Ein Rückblick auf das Team von damals.

Stuttgart - Früher war nicht alles besser, auch nicht der Fußball, den der VfB gespielt hat. Schaut man 20 Jahre zurück, auf die erste volle Saison des VfB Stuttgart im neuen Jahrtausend, so war das Fanleben damals kein Zuckerschlecken. Nach 34 Spieltagen hatten die Roten 38 Punkte auf dem Konto und sich gerade so vor dem Abstieg gerettet. Unter Ralf Rangnick gestartet, belegte der VfB am Ende mit Felix Magath als Trainer Rang 15, sogar noch hinter Aufsteiger Energie Cottbus.

Licht und Schatten

Licht und Schatten lagen damals nah beieinander. Zum Saisonauftakt gab es eine 0:4-Niederlage in Freiburg und einen 4:1-Heimsieg gegen Leverkusen. Auf einen 2:1-Heimsieg gegen die Bayern am vierten Spieltag folgte eine 0:2-Niederlage gegen die Hertha in Berlin, nach einem 0:4 am 19. Spieltag in Leverkusen schossen die Roten die Roten Teufel mit 6:1 aus dem Neckarstadion. Ganze elf Mal teilten sich die Schwaben zudem die Punkte mit dem Gegner – Höchstwert in der damaligen Saison, zusammen mit Wolfsburg, dem HSV und Absteiger Unterhaching.

Ein Blick auf den damaligen Kader zeigt, dass einige namhafte Kicker das Trikot mit dem Brustring trugen. Andere dürften, 20 Jahre später, allerdings aus dem Gedächtnis der meisten Fans verschwunden sein. Wir blicken daher zurück auf das damalige Bundesligateam des VfB. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie.

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