Nico Willig und der VfB Stuttgart müssen in der Relegation ran. Foto: Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart muss erstmals in seiner Vereinsgeschichte in der Relegation ran, um den Verbleib in der Bundesliga zu sichern. Nach diesen Regeln wird gespielt.

Stuttgart - Erstmals in seiner Vereinsgeschichte muss der VfB Stuttgart in der Relegation ran, um den Ligaverbleib noch zu schaffen. Gegner ist entweder der 1. FC Union Berlin oder der SC Paderborn, dies entscheidet sich am kommenden Sonntag.

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Fest steht allerdings schon, nach welchen Regeln gespielt wird. Gespielt wird je ein Hin- und Rückspiel, nach den Regeln des Europapokals. Auswärtstore können also eine besondere Bedeutung haben. Im Hinspiel, das am 23. Mai (20.30 Uhr, Liveticker) stattfindet, hat der 16. der Bundesliga Heimrecht, im Rückspiel am 27. Mai der Dritte der zweiten Liga. Im Rückspiel sind Verlängerung (zweimal 15 Minuten) und Elfmeterschießen möglich. In beiden Duellen kommen sowohl die Torlinientechnik also auch der Videoassistent zum Einsatz. Die Schiedsrichter, -Assistenten, der Video-Schiedsrichter und sein Assistent werden vom DFB berufen und kurzfristig angesetzt.

VfB-Spieler mit Relegations-Erfahrung

Im aktuellen VfB-Kader stehen fünf Spieler mit Relegationserfahrung. Mario Gomez und Daniel Didavi setzten sich 2017 mit dem VfL Wolfsburg gegen Eintracht Braunschweig durch. 2018 fehlte Didavi dem VfL verletzt.

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Andreas Beck schaffte 2013 mit 1899 Hoffenheim die Rettung gegen den 1. FC Kaiserslautern, Jens Grahl war damals als Ersatzkeeper ebenfalls dabei. Erik Thommy gelang 2017 mit dem SSV Jahn Regensburg nach Duellen mit 1860 München der Aufstieg in die zweite Liga.

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