Thomas Hitzlsperger hofft auf eine Bewilligung des KfW-Kredits. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Die Coronakrise ist auch für den VfB Stuttgart eine große Herausforderung. In Bad Cannstatt hofft man nun, dass der beantragte KfW-Kredit bald bewilligt wird – dabei soll um 10 bis 15 Millionen Euro gehen.

Stuttgart - Vorstandschef Thomas Hitzlsperger vom VfB Stuttgart hofft auf eine baldige Bewilligung des vom Fußball-Bundesligisten bereits vor mehreren Monaten beantragten KfW-Kredits. „Wir sind in all den Monaten geduldig geblieben, weil wir nachvollziehen können, welch schwierige Aufgaben die zuständigen Ministerien zu bewältigen haben“, sagte der 38-Jährige der „Bild“-Zeitung (Montag). „Dennoch wäre es für unsere Planung wichtig, nicht mehr allzu lange warten zu müssen.“ Laut unserer Redaktion soll es um einen Kredit in Höhe von 10 bis 15 Millionen Euro gehen.

Keine schlaflosen Nächte

Die finanzielle Lage seines Clubs bereite ihm zwar keine schlaflosen Nächte, sagte Hitzlsperger. Auf die Frage, ob der VfB durch die Corona-Krise von der Insolvenz bedroht sei, sagte er aber: „Die Frage ist, wie lange es so weitergeht. Uns entgehen pro Heimspiel ohne Zuschauer knapp zwei Millionen Euro. Viele sind irgendwann von der Insolvenz bedroht, wenn die Situation sich nicht entspannt. Ich hoffe nur, dass wir den Tag nicht erleben müssen.“ Deswegen sei man bemüht, „Hilfe in Anspruch zu nehmen, mit den Banken zu sprechen“.

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