Tobias Werner war zwischenzeitlich ziemlich unzufrieden. Foto: Baumann

Zwei Führungen, ein Halbzeitrückstand – VfB II gewinnt turbulente Partie

Stuttgart - Trainer Marc Kienle konnte durchschnaufen. Die ersten drei Punkte in der neuen Regionalliga-Saison hatte der VfB Stuttgart II im Sack. „Das war ein ganz wichtiger Erfolg zum Ligastart“, sagte der VfB-Coach nach dem 4:3(2:3)-Sieg über den SC Freiburg II im Gazistadion vor 450 Fans, „für die Zuschauer war es sicherlich ein sehr unterhaltsames Spiel.“

VfB II gibt zwei Führungen aus der Hand

Die Partie wogte hin und her. Zwei Tore des agilen Pedro Almeida Morais brachten die VfB-Youngster jeweils zweimal in Führung, doch die Gäste aus Freiburg gingen mit einem 3:2 in die Pause. Bei zwei Gegentoren sah der 33-jährige Routinier Tobias Werner nicht ganz stellungssicher aus, das gab der Innenverteidiger, der der Defensive eigentlich Halt verleihen soll, nach der Partie offen zu. „Ich war zweimal leider nicht ganz unbeteiligt“, sagte Tobias Werner, „aber ich muss sagen, dass es großen Spaß macht, mit den jungen Burschen zu spielen.“ In der Spieleröffung dagegen profitierte der VfB II von der reichhaltigen Erfahrung des Mannes mit 127 Erstliga- und 149-Zweitliga-Einsätzen.

Doppelschlag entscheidet Partie

Mit einem Doppelschlag kurz nach der Pause fanden die Stuttgarter dann doch den Weg aus die Siegerstraße. David Grözinger (48.) und der Oliver Wähling (50.) drehten das Spiel, wobei der erst 18 Jahre alte Wähling, der von den U 19 des Karlsruher SC gekommen war, zeigte, dass er hervorragende Anlagen besitzt. Nicola Sessa lieferte als hängende Spitze ebenfalls eine überzeugende Vorstellung ab. „Der Doppelschlag hat uns in die Karten gespielt, danach haben wir sauber verteidigt“, sagte Kienle, „wir hätten das Spiel schon früher entscheiden können, denn wir hatten noch zwei Großchancen.“

Am kommenden Freitag (Spielbeginn 19 Uhr) geht es für den VfB Stuttgart II zum Aufsteiger FC Homburg.

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