Raul Paula spielt eine starke Saison beim VfB Stuttgart II – und trifft auch in Frankfurt. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch

Mit dem 3:1 in Frankfurt erspielt sich die junge Mannschaft von Trainer Markus Fiedler eine große Chance. Dabei spielt der Stadtrivale eine besondere Rolle.

Die Ausgangssituation ist kitzlig – und damit besonders reizvoll für den VfB Stuttgart II. Durch den 3:1-Erfolg bei Eintracht Frankfurt II hat die Mannschaft von Markus Fiedler weiterhin die Chance, aus der Fußball-Regionalliga den Sprung nach oben zu schaffen. Einen Punkt liegt der VfB-Nachwuchs hinter dem Tabellenführer Stuttgarter Kickers. „Wir sind sehr glücklich über den Auswärtssieg. Hierbei überwiegt die Freude, dass wir jetzt ein Finale am letzten Spieltag haben“, sagte der Trainer.

Am Samstag (14 Uhr) geht es für die Weiß-Roten in Reutlingen gegen die TSG Hoffenheim II, die ihre Aufstiegschance verspielt hat. Für Fiedlers Team steht dagegen das Fernduell mit dem Stadtrivalen an, der zeitgleich in Homburg antritt.

In Frankfurt überzeugte der VfB II mit einer disziplinierten Leistung. Die Tore erzielten Dejan Galjen (44.), Benjamin Boakye (49.) und Raul Paula (90.). Für die Gastgeber traf Jakob Bookjans per Foulelfmeter (55.). „Durch die Unachtsamkeit und dem 1:2 haben wir uns noch einmal kurz in Bedrängnis gebracht“, sagte Fiedler. Eine Gelb-Rote Karte für den Frankfurter Noel Futkeu nach wiederholtem Foulspiel half dem VfB II (61.). Am Ende stand ein souveräner Sieg, der dem jungen Team nun die Chance auf ein besonderes Erlebnis und die dritte Liga bietet.