Vom VfB zum HSV? Abwehrspieler Gotoku Sakai Foto: Baumann

Beim VfB Stuttgart war Gotoku Sakai zuletzt nicht mehr erste Wahl. Nun steht der Außenverteidiger vor einem Wechsel zum Hamburger SV. Dort hat sich Ex-VfB-Trainer Bruno Labbadia an Sakai erinnert.

Stuttgart/Hamburg - Gotoku Sakai kam im Januar 2012 nach Stuttgart – und startete gleich richtig durch. So sehr, dass ihn sich manch einer in der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft vorstellen konnte, schließlich hat der Außenverteidiger aus Japan auch deutsche Vorfahren. Begeistert war auch Bruno Labbadia, damals VfB-Trainer – der sich nun an den früheren Weggefährten erinnert.

Der Coach ist inzwischen beim Hamburger SV im Amt, rettete den Club vor dem Abstieg und soll die Hanseaten nun in eine sportlich bessere Zukunft führen. Gotoku Sakai soll dabei mithelfen. Das Interesse des HSV am Stuttgarter Abwehrspieler jedenfalls ist konkret, womöglich geht der Deal nun schnell über die Bühne. Der Vertrag des 24-jährigen Japaners beim VfB läuft noch bis 2016, die Roten würden also eine Ablösesumme kassieren. Nach starkem Beginn in Stuttgart hatte sich Sakai zuletzt nicht mehr weiterentwickelt und war in der vergangenen Saison oft nur Reservist. Ein anderer Defensivspieler hat Stuttgart derweil bereits verlassen.

Robin Yalcin, einst als großes Talent gepriesen, hat am Dienstag einen Dreijahresvertrag beim türkischen Erstligisten Caykur Rizespor unterschrieben. „Ich will den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen“, sagt der 21-Jährige.

Auch Konstantin Rausch (25) soll einen Vereinswechsel vorantreiben. Der bereits in der vergangenen Saison aussortierte Linksverteidiger reist nicht mit ins Trainingslager, um seine Zukunft klären zu können.

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