Bayern-Präsident Uli Hoeneß Foto: dpa

Es sei ein Drama, dass der VfB Stuttgart, der HSV und Nürnberg nicht mit dabei seine, so Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Darunter leide die Attraktivität der Liga.

München - Bayern-Präsident Uli Hoeneß bedauert den Abstieg des VfB Stuttgart und anderer Traditionsvereine aus der Fußball-Bundesliga. „Es ist ein Drama, dass der HSV, Stuttgart und Nürnberg nicht dabei sind“, sagte Hoeneß in einem Interview der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“. „Wenn wir diese Mannschaften dauerhaft in der Bundesliga hätten, wäre sie noch populärer und attraktiver.“

In dem Interview ging es unter anderem um die zukünftige Vergabe von TV-Rechten und das nach Hoeneß’ Ansicht weiterhin milliardenschwere Wachstumspotenzial. „Vielleicht kommen eines Tages auch Amazon, Apple, Comcast, Disney, Google oder Netflix dazu. Das sind alles Firmen, die ihren Nutzern Inhalte zur Verfügung stellen. Wenn die den Fußball für sich entdecken, werden wir noch über ganz andere Beträge reden“, sagte er. „Da spielt eine halbe Milliarde, eine Milliarde keine Rolle. Dann könnten wir Dimensionen erreichen, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können“.

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