Matthias Ginter steht auf der Wunschliste des VfB Stuttgart Foto: dpa

Am Montag flog Antonio Rüdiger nach Rom, um dort die sportmedizinische Untersuchung zu absolvieren. Besteht der Abwehrspieler diesen Check, könnte der Wechsel vom VfB Stuttgart zum AS Rom in den nächsten Tagen über die Bühne gehen. Der VfB nimmt derweil mögliche Nachfolger ins Visier.

Stuttgart - Antonio Rüdiger ist zum Medizincheck nach Rom gereist - der VfB Stuttgart ist derweil mit der Suche nach einer Alternative beschäftigt. Ein Kandidat ist Kalidou Koulibaly vom SSC Neapel. Der in den Vogesen geborene Franzose mit Wurzeln im Senegal beeindruckt vor allem durch seine 1,95 Meter Körpergröße und bestritt in der vergangenen Saison 27 Partien in der Serie A sowie sieben Spiele in der Europa League. Das Problem: Eine Verpflichtung des 24-Jährigen wäre nicht gerade billig, unter fünf Millionen Euro wäre Koulibaly, dessen Vertrag in Neapel noch bis 2019 läuft, wohl nicht zu haben. Weshalb der VfB auch andere Optionen prüft.

Dabei geht der Blick auf Innenverteidiger, die in ihren jetzigen Vereinen derzeit nur eine untergeordnete Rolle spielen, die Bundesliga aber bereits gut kennen. Ein Mann, der in dieses Raster passt: Matthias Ginter. Der 21-jährige Weltmeister von 2014 wechselte vor einem Jahr vom SC Freiburg zu Borussia Dortmund, ist dort aber nur Innenverteidiger Nummer vier, weshalb für ihn ein Leihgeschäft durchaus Sinn machen könnte. VfB-Sportvorstand Robin Dutt ist Ginter zudem bestens bekannt – aus gemeinsamen Zeiten beim SC Freiburg.

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