Lukas Rupp (links, mit Christian Gentner) denkt an einen Wechsel nach England. Foto: dpa

Der Verein stellt Weichen für die zweite Liga. Der VfB Stuttgart veröffentlicht ein paar Ideen und ein paar Namen, was die Geschäfte auf dem Transfermarkt betrifft.

Stuttgart - Nach dem Schock mit dem Abstieg aus der Bundesliga kehrt beim VfB Stuttgart allmählich wieder Normalität ein. So wird die am 5. August beginnende Saison in der zweiten Liga vorbereitet, mit dem Ziel Wiederaufstieg. Das ist der Auftrag für den neuen Trainer Jos Luhukay (52), der dem Club am Mittwoch und Donnerstag seinen Antrittsbesuch abgestattet hat, beispielsweise um einige Formalitäten zu erledigen wie die Unterschrift unter seinen Zweijahresvertrag. „Es gibt sicher kein Allheilmittel, aber ab sofort arbeite ich mit voller Energie daran, einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen“, sagte Luhukay, der am 22. Juni zum ersten Training bitten wird.

So hinterlegte er dann beim VfB auch gleich ein paar Ideen und ein paar Namen, was die Geschäfte auf dem Transfermarkt betrifft. Die Vorschläge möglicher neuer Spieler seien sehr realistisch ausgefallen und der sportlichen Situation angemessen gewesen, heißt es beim VfB, der handlungsfähig ist, obwohl das Management nach der Entlassung von Robin Dutt noch nicht besetzt ist. Die Favoriten auf die Nachfolge sind Jochen Sauer (RB Salzburg) und Stephan Schwarz (FC Augsburg), die den Job als eine Art Doppelspitze übernehmen könnten – Sauer zuständig für die Organisation und Schwarz für die Umsetzung.

Hohe Ablöse

Kaum mehr planen kann der Club dabei mit Filip Kostic (Leicester?), Timo Werner (Leipzig?) und Lukas Rupp, der jetzt von seinem Berater dem Premier-League-Aufsteiger FC Middlesbrough angeboten wurde. Bei allen drei Spielern könnte der VfB mit einer Ablöse von mindestens zehn Millionen Euro rechnen. Neun Millionen Euro kämen hinzu, wenn AS Rom die Option für den ausgeliehenen Antonio Rüdiger zieht.

Ein Teil dieses Geldes würde verwendet, um Wünsche von Luhukay zu erfüllen. Als Ersatz für den Mittelfeldspieler Rupp steht Oliver Kragl (26) auf der Liste, der im Winter vom SV Ried in die italienische Serie A zu Frosinone Calcio wechselte, wo er sich einen Stammplatz erkämpfte. Deshalb sind spätestens seit seinem Traumtor am 1. Mai gegen Milan jedoch auch andere deutsche Vereine auf Kragl aufmerksam geworden, der bei Calcio bis 2018 unter Vertrag steht und knapp eine Million Euro kosten würde.

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