Heimdebüt als VfB-Interimstrainer: Jürgen Kramny Foto: Baumann

Für Jürgen Kramny zählt nur sein Heimdebüt als VfB-Interimstrainer gegen Werder Bremen: Die eigene Zukunft ist ihm „total unwichtig“.

Stuttgart - Sie kennen sich seit 2007. Damals haben Jürgen Kramny und Viktor Skripnik den Lehrgang zum Fußballlehrer besucht. „Ich habe Viktor als angenehmen Zeitgenossen kennengelernt“, sagt Kramny (44). Was nichts daran ändert, dass der Interimstrainer des VfB Stuttgart seinem Gegenüber, dem Chefcoach von Werder Bremen, beim Aufeinandertreffen an diesem Sonntag (15.30 Uhr/Sky) kräftig die Suppe versalzen will. „Wichtig wird sein, wer im Kopf mit der Situation im Tabellenkeller besser umgeht“, sagt Kramny, der total auf die Partie fokussiert ist. Seine eigene Zukunft interessiere ihn nicht: „Ich bin Interimstrainer. Ob für zwei Spiele oder zwei Jahre, ist für mich völlig unwichtig.“

Es zählt nur das Spiel gegen Bremen. „Als absolutem VfB-Fan wird es für mich pure Freude sein, wenn ich ins Stadion einlaufe“, ahnt Kramny. Skripnik (46) plagt dagegen ein mulmiges Gefühl: „Ich habe Jürgen lange nicht gesehen. Es ist schwierig, seine Philosophie einzuschätzen. Du weißt nicht, wie die Mannschaft tickt.“ Kramny wird auch das freuen.

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