Ein Billard-Tor von Josip Brekalo sorgte in Wolfsburg für die Entscheidung. Foto: Pressefoto Baumann/Cathrin Müller

Der VfB Stuttgart hat in der Fußball-Bundesliga seine erste Auswärtsniederlage kassiert. In Wolfsburg verloren die Schwaben mit 0:1. Wir blicken auf das mediale Echo der Partie.

Wolfsburg - Vier Siege und zwei Unentschieden – so lautete die makellose Auswärtsbilanz des VfB Stuttgart (nachzulesen auch in unserem großen Datencenter) bis zum Bundesliga-Spiel am vergangenen Sonntag in Wolfsburg. Dort musste das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo dann die erste Niederlage in der Fremde hinnehmen. 0:1 hieß es am Ende aus Sicht der Schwaben – bitter, aber verkraftbar bei 18 Punkten nach 13 Spieltagen für den Aufsteiger.

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Bitter aus Sicht des VfB war vor allem eine Szene aus der Anfangsphase der Partie. In der neunten Minuten rempelte der Wolfsburger Riedle Baku VfB-Stürmer Nicolas Gonzalez im Strafraum um. Doch der Piff blieb aus. Auch der Kölner Keller meldete sich nicht zu Wort, was bei einigen VfB-Fans für ordentlich Ärger sorgte.

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Ein Flipper-Tor für Wolfsburg

Für Aufsehen in den nationalen Medien sorgte auch das einzige Tor des Abends vom ehemaligen Stuttgarter Josip Brekalo in der 49. Minute. „Brekalos Glückstreffer hievt Wolfsburg auf Platz vier“, titelte der „kicker“. Bevor der Freistoß im Kasten von VfB-Keeper Gregor Kobel landete, wurde er von Orel Mangala und Silas Wamangituka gleich zwei Mal unglücklich abgefälscht.

Bei der „Bild“ heißt es deswegen kurz und schmerzlos: „Wolfsburg flippert sich auf Platz 4“. Das Satire-Fußballmagazin „Wumms“ schrieb „Zweimal über Bande: Ein Flipper Freistoß entscheidet am Ende das Spiel“ – und postete dazu folgendes Bild:

Gegner VfL Wolfsburg musste gegen den VfB kurzfristig auf insgesamt fünf Profis verzichten. Maximilian Arnold und Jerome Roussillon wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Mit Maximilian Philipp, Xaver Schlager und Tim Siersleben wurden drei weitere Spieler als unmittelbare Kontaktpersonen eingestuft und mussten deswegen ebenfalls in Quarantäne. „Wolfsburg trotzt Corona-Schrecken“, schrieb „Spox.com“.

Ähnlich sehen es die „Wolfsburger Nachrichten“ – „1:0 gegen Stuttgart: VfL siegt gegen alle Widrigkeiten“, heißt es auf der Homepage der Zeitung.

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Auf „Sportschau“ ist zu lesen: „Auswärtsfahrten nach Wolfsburgen lohnen sich für die Schwaben einfach nicht“. 15 Jahre ist es her, als der VfB zuletzt in der VW-Stadt gewinnen konnte. Auf der Trainerbank damals: Giovanni Trapattoni.

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Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.

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