Emiliano Insua vom VfB Stuttgart wurde bereits nach acht Minuten des Feldes verwiesen. Foto: Bongarts

Es lief die achte Spielminute in Sinsheim, da griffen die Videoschiedsrichter aus Köln ein. Frank Willenborg stellte Emiliano Insua vom Platz – und der VfB Stuttgart hatte gleich zu Beginn gegen die TSG Hoffenheim einen Nackenschlag zu verdauen.

Sinsheim - Der VfB Stuttgart hatte im Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim einen guten Start. Schon nach wenigen Minuten hätte Mario Gomez die Roten in Führung schießen können. Stattdessen lief es nur wenige Augenblicke später gegen die Schwaben.

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Nach Zuhilfenahme des Videobeweises revidierte Schiedsrichter Frank Willenborg seine Entscheidung und stellte den VfB-Verteidiger Emiliano Insua vom Platz. Ein sehr früher, harter Schlag für die Mannschaft von Markus Weinzierl. Vorausgegangen war eine durchaus strittige Situation. Obwohl sie nur bei klaren Fehlentscheidungen eingreifen sollen, meldeten sich die zuständigen Videoassistenten Bibiana Steinhaus und Robert Kempter aus Köln bei Frank Willenborg.

Erstes Foul von Insua

Was war geschehen? In einem Luftkampf mit Pavel Kaderabek nahm der Argentinier den Fuß einen Tick zu hoch und traf den tschechischen Nationalspieler an der Gesichtsseite. Ein hartes Einsteigen, keine Frage. Nichtsdestotrotz war es das erste Foul von Insua in der Partie – und eine durchaus strenge Entscheidung des Referees, der in dieser Situation das nötige Fingerspitzengefühl vermissen ließ.

So halfen weder die Beschwichtigungsversuche von Kapitän Christian Gentner noch die augenblickliche Entschuldigung von Emiliano Insua bei seinem Gegenspieler Pavel Kaderabek: Der VfB Stuttgart musste bei der TSG Hoffenheim über 80 Minuten lang mit zehn Mann auskommen.

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