Foul an Pavel Kaderabek, Rot für Emiliano Insua. Foto: Pressefoto Baumann

In wenigen Tagen ist Halloween. Leider darf der VfB Stuttgart an den dann stattfindenden Spielen der zweite Pokalrunde nicht teilnehmen, nachdem man bereits in der ersten Runde in Rostock ausschied. Doch kein Problem: Die VfB-Fans konnten sich bereits gestern gruseln.

Sinsheim - Am Samstagabend hat der VfB Stuttgart mit 0:4 gegen die TSG 1899 Hoffenheim verloren. Nachdem es gegen Dortmund nur drei Minuten gedauert hatte, bis alle Pläne über den Haufen geworfen waren, waren es in Sinsheim immerhin acht.

Dann übertrieb es Emiliano Insua mit der geforderten Aggressivität etwas und traf seinen Gegenspieler mit dem Fuß an der Schulter. Das Resultat: Schmerzen für Kaderabek, Rot für Insua.

Über 80 Minuten in Unterzahl gegen einen Champions-League-Teilnehmer: gruselig. Dass der Schiedsrichter erst nach Hinweis auf Köln auf Platzverweis entschied, konnten nicht alle nachvollziehen.

Wäre es nach der Videoschiedsrichterin gegangen, hätte der VfB Stuttgart ab der 35. Minute sogar nur zu neunt weitergespielt. Santiago Ascacibar machte, was er immer tut: Er pflügte durchs Mittelfeld.

> Lesen Sie hier die Einzelkritik: Das Weinzierl-Team zerbröselt in seine Einzelteile

Leider war der Fuß seines Gegenspielers im Weg und der VAR hielt die gelbe Karte als Strafe offenbar für nicht ausreichend. Doch Referee Willenborg blieb bei seiner Entscheidung.

Nachdem es das Team von Markus Weinzierl dank einer engagierten Leistung ohne Gegentor in die Kabine geschaffte hatte, keimte eine leise Hoffnung, dass der VfB in Sinsheim zumindest nicht unter die Räder kommen würde. Eine Hoffnung, die nach Wiederanpfiff in nur 12 Minuten komplett zerstört wurde. Hier eine Zusammenfassung der Minuten 48 bis 61 aus Stuttgarter Sicht:

Am Ende stand schon wieder ein 0:4. Gegen Dortmund hatte der VfB drei Tore in 25 Minuten kassiert. Diesmal waren es vier Stück in zwölf Minuten: gruselig. Und auch vor dem nächsten Spiel darf es einem grauen. Am kommenden Freitag gastiert Frankfurt in Stuttgart. Die Eintracht hat einen Lauf, der VfB keinen Linksverteidiger. Was soll da schon schiefgehen?

Mit unserer Serie „VertikalGIF“ wagen wir auch in dieser Saison den etwas anderen Rückblick auf das aktuelle VfB-Spiel. Zusammengestellt wird die Serie von den Bloggern von www.vertikalpass.de.

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