VfB-Trainer Jürgen Kramny: „Wir können einen großen Schritt machen.“ Foto: Bongarts

Gute Stimmung beim VfB Stuttgart vor dem Spiel gegen Leverkusen: „Wir können einen großen Schritt machen“, sagt Trainer Jürgen Kramny. Einer wird aber wohl noch einmal ausfallen.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart will im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen den möglicherweise entscheidenden Schritt zum Verbleib in der Fußball-Bundesliga machen. Im Falle eines Sieges am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) müssten sich die Roten mit dann 35 Punkten kaum noch Sorgen machen. Für die Gäste und ihren unter großem Druck stehenden Trainer Roger Schmidt geht es dagegen darum, nicht den Anschluss an die Europapokal-Plätze zu verlieren.

Schmidt kann sich nach dem Aus im Achtelfinale der Europa League gegen den FC Villareal und zuletzt nur einem Sieg in fünf Bundesligaspielen wohl nur mit drei Punkten etwas aus der Schusslinie bringen. „Wir wollen nächstes Jahr wieder im Europapokal spielen“, betonte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler. Den ersten Schritt auf diesem Weg erhofft er sich in Stuttgart. Immerhin ist der VfB eine Art Lieblingsgegner der Rheinländer: Die Schwaben haben keine der zurückliegenden elf Partien gegen Bayer gewinnen können.

Stimmung beim VfB ist gut

Allerdings hat sich die ohnehin gravierende Personalnot im Bayer-Kader durch die Verletzung von Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos (Sehnenriss in der Wade) noch weiter verschärft. Zudem ist der Einsatz des erkälteten Hakan Calhanoglu sehr fraglich. Und dessen drohende monatelange Sperre durch die FIFA wegen eines vor Jahren nicht eingehaltenen Vertrags mit dem türkischen Erstligisten Trabzonspor sorgt für zusätzliche Unruhe.

Die Stimmung beim VfB ist dagegen gut. „Wir können einen großen Schritt machen“, sagte Trainer Jürgen Kramny. Der Stürmer Martin Harnik fällt wegen eines Faszienrisses in der rechten Wade wahrscheinlich noch einmal aus.

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