Der KSC muss nach den Krawallen der Fans beim Auswärtsspiel in Aue eine Geldstrafe von 8000 Euro zahlen. In der Mercedes-Benz-Arena (Foto) hatten die Fans der Karlsruher auch gezündelt. Foto: Pressefoto Baumann

Nachdem KSC-Fans beim Auswärtsspiel in Aue Pyros gezündet hatten, ist der Verein vom DFB mit einer Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro belegt worden. Doch das wird wohl nicht die einzige Strafe für die Badener bleiben, denn beim Derby in Stuttgart zündelten die KSC-Anhänger auch kräftig.

Frankfurt/Main - Der Karlsruher SC ist für das Fehlverhalten seiner Fans mit einer Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro belegt worden. Dem Urteil des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) habe der Zweitligist bereits zugestimmt, teilte der DFB am Mittwoch mit. KSC-Anhänger hatten während des Auswärtsspiels bei Erzgebirge Aue am 10. März Pyrotechnik im Zuschauerbereich gezündet. Wegen der starken Rauchentwicklung hatte die Partie erst mit zweiminütiger Verzögerung angepfiffen werden können.

In den kommenden Wochen droht dem Tabellenletzten eine noch höhere Strafe durch den DFB. Da vermummte KSC-Anhänger während des Derbys beim VfB Stuttgart Anfang April immer wieder Leuchtraketen gezündet und Böller geworfen hatten, wäre das Spiel beinahe abgebrochen worden.

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