Enzo Millot scheiterte in Turin schon zum zweiten Mal vom Elfmeterpunkt. Foto: imago//Alessandro Di Marco

Dreimal in Folge scheiterten Spieler des VfB Stuttgart zuletzt vom Elfmeterpunkt. Wie geht der Trainer Sebastian Hoeneß mit der schwarzen Serie um?

Zwischen 15.30 und 17.30 Uhr an diesem Samstagnachmittag könnte es wieder passieren. Der VfB Stuttgart empfängt das Team von Holstein Kiel – und wenn die Aufsteiger es im eigenen Strafraum ein bisschen fahrlässig anstellen, gibt es Strafstoß für die Gastgeber. Und womöglich beginnt dann das große Zittern.

 

Denn zuletzt sind Spieler der Weiß-Roten gleich dreimal in Folge vom Elfmeterpunkt gescheitert. Einmal war es Ermedin Demirovic, zweimal Enzo Millot. Zweimal gelang ein Treffer im Nachschuss, einmal war die Chance vollends vertan. Das war am vergangenen Dienstag beim 1:0-Sieg bei Juventus Turin. Was also tun?

Thematisieren? Ignorieren? Schweigend auf Besserung hoffen? Neue Schützen bestimmen? Sebastian Hoeneß sagt: „Das ist ein Thema, mit dem wir uns beschäftigen.“ Allerdings, auch das sagt der Trainer des VfB, trainiere man nun nicht extra den Kick aus elf Metern.

Doch rätselt der Coach vermutlich schon an einem Plan für den nächsten Strafstoß. Wer wird dann antreten? „Wenn wir einen hätten, der konstant trifft, würden wir den einsetzen“, sagt Hoeneß und berichtet von einer jeweils vor der Partie festgelegten Reihenfolge.

Zu hoch will der Trainer das ganze Thema aber vermutlich nicht hängen. Immerhin: Demirovic und Millot haben auch schon Elfmeter verwandelt. Und in Deniz Undav steht einer bereit, der sich auch in Turin schon zugetraut hätte zu schießen. Der Stürmer war da aber schon ausgewechselt worden. In Chris Führich kehrt nach Verletzung zudem ein Spieler in den Kader zurück, der ebenfalls bereits vom Punkt getroffen hat.

Womöglich darf er am Samstag gegen Holstein Kiel (Liveticker) spielen – und einen Strafstoß schießen.