Das jüngste Duell des VfB um Steven Zuber (rechts) gegen die Freiburger um Lukas Kübler endete Anfang Februar mit einem 2:2. Foto: Baumann

Es gibt eine besondere Konstellation zwischen den Rivalen aus Baden und Württemberg – der abstiegsbedrohte VfB Stuttgart eifert gewissermaßen dem SC Freiburg nach.

Stuttgart - Relegation? Braucht kein Mensch! Zumindest niemand beim VfB Stuttgart, so spannend die Spiele um Auf- und Abstieg nach der Saison auch sein mögen. Vor dem Kellerduell mit Hannover 96 am Sonntag (15.30 Uhr) steht die Mannschaft des Trainers Markus Weinzierl allerdings auf dem Relegationsplatz – und das schon seit mehr als zwei Monaten.

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Wenn es gut läuft, könnten die Stuttgarter den drittletzten Rang am Wochenende allerdings erstmals seit Dezember verlassen. Wenn der Tabellenviertletzte FC Augsburg am Freitag (20.30 Uhr) sein Heimspiel gegen den Spitzenreiter Borussia Dortmund verliert – und der VfB seinen jüngsten Aufwärtstrend aus den Partien gegen RB Leipzig (1:3) und bei Werder Bremen (1:1) mit einem Sieg am Sonntag veredeln kann. Und wenn die Stuttgarter weiter hart auf den Spuren des SC Freiburg bleiben, kann im Kampf gegen den Abstieg sowieso nichts schiefgehen.

Die Twitter-Userin „Badenserle“ hat bereits im September auf die besondere Konstellation zwischen den Rivalen aus Baden und Württemberg aufmerksam gemacht. Der VfB hat zuletzt im Abschlussklassement immer den Platz erreicht, den der SC um seinen Coach Christian Streich in der Spielzeit zuvor belegt hatte. 2015 stiegen die Freiburger als Tabellen-17. aus der Bundesliga ab, genau wie die Stuttgarter um Trainer Jürgen Kramny ein Jahr später. 2016 stiegen sie als Zweitliga-Meister direkt wieder auf, genau wie die Stuttgarter um Trainer Hannes Wolf ein Jahr später. 2017 landeten die Freiburger überraschend auf Platz sieben, genau wie die Stuttgarter um Trainer Tayfun Korkut ein Jahr später. 2018 schafften sie als Tabellen-15. den Last-Minute-Klassenverbleib – genau wie die Stuttgarter um Trainer Markus Weinzierl ein Jahr später?

Nicht auszuschließen, dass sie wieder dem SC nacheifern. Sie wären mittlerweile ja auch schon zufrieden, als glücklicher Sieger auf dem Vierkampf gegen den Abstieg hervorzugehen, der sich entwickelt hat. Und die Aussichten für nächste Saison wären dann ja zumindest nicht ganz schlecht: Der SC Freiburg segelt gerade als Tabellen-13. in sicherem Fahrwasser dem frühzeitigen Klassenverbleib entgegen . . .

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