Diese Elf startete im bislang letzten Champions-League-Spiel des VfB: (hintere Reihe von links) Georg Niedermeier, Jens Lehmann, Matthieu Delpierre, Pavel Pogrebnyak, Sami Khedira; (vorne von links) Stefano Celozzi, Zdravko Kuzmanovic, Christian Träsch, Cacau, Alexander Hleb, Cristian Molinaro. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Achtelfinale in der Champions-League, das Camp Nou vom Flutlicht hell erleuchtet und der VfB mittendrin: Wir werfen einen Blick auf das Team der Roten in der Königsklasse vor zehn Jahren.

Stuttgart - Es gibt Aussagen, die, lässt man einige Jahre ins Land ziehen, vollkommen unwirklich daherkommen. „Der VfB muss sich gegen Barcelona mit einem Remis begnügen“, so resümierte der Kicker einst, ist eine davon. Dabei spiegelte dieser Satz nur jene famose Leistung der Roten im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Barcelona wieder. 1:1 (1:0) hatte das Team von Christian Gross damals gegen den von Pep Guardiola trainierten Titelverteidiger gespielt und über weite Strecken das bessere Spiel gemacht. Selbst Zlatan Ibrahimovic, Torschütze zum Ausgleich, adelte den VfB nach dem Spiel als starkes Team.

Dabei sah es zunächst nicht so aus, als würde Stuttgart eine Rolle in der K. o.-Runde spielen. Nach der geglückten Qualifikation dank eines 2:0-Sieges und eines 0:0-Remis gegen FC Timisoara hatte der VfB das Ticket zur Gruppenphase gebucht, holte dann in den ersten drei Gruppenspielen nur zwei Punkte. Den Unentschieden gegen Glasgow Rangers und Unirea Urziceni (Rumänien) folgte ein 1:3 zuhause gegen FC Sevilla. Doch die Roten steigerten sich in den Rückspielen. In Sevilla holten sie einen Punkt (1:1) und im Ibrox-Park der Rangers sowie zuhause gegen Urziceni folgten zwei Siege. Mit neun Punkten, einem mehr als die Rumänen, wurde der VfB Gruppenzweiter hinter dem FC Sevilla mit 13 Zählern.

Lionel Messi zeigt seine Klassse

Nach dem 1:1 im Hinspiel gegen den Titelverteidiger reiste der VfB mit Selbstvertrauen nach Katalonien. Dort sollte Lionel Messi einmal mehr beweisen, welch herausragender Spieler er ist. Zweimal überwand der Argentinier Jens Lehmann an diesem Abend, das Rückspiel im Camp Nou verlor der VfB am Ende klar mit 0:4.

Zehn Jahre sind seitdem vergangen. Für die Schwaben war das Achtelfinale der vorerst letzte Auftritt auf der großen europäischen Bühne. Die berühmte Champions-League-Hymne, die während des Einlaufs der Mannschaften gespielt wird, kennt man im Kessel seither nur noch aus Übertragungen. Um den Wehmut an diese glorreiche Zeit noch etwas zu vergrößern, haben wir den Kader von damals in unserer Bildergalerie zusammengetragen. Kriegen Sie noch alle Akteure zusammen? Klicken Sie sich durch!

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