Sasa Kalajdzic zeigte eine überzeugende Leistung. Foto: dpa/Tom Weller

Im April 2019 hatte Markus Weinzierl noch den VfB trainiert - und musste nach einem 0:6 gegen Augsburg gehen. Nun kehrte er mit dem FCA nach Stuttgart zurück. Im Netz können sich einige VfB-Fans Sticheleien nicht verkneifen.

Stuttgart - Am Ende eines enttäuschenden Abends lief Markus Weinzierl alleine und mit leerem Blick über den Rasen. Der alte und neue Trainer des FC Augsburg klatschte mit jedem seiner frustrierten Spieler ab, dann verabschiedete er sich nach dem 1:2 (0:1) beim VfB Stuttgart in Richtung Kabine.

Nach dem fünften sieglosen Spiel in Serie geraten die Augsburger auch unter Rückkehrer Weinzierl im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga immer stärker unter Druck.

Philipp Förster (11. Minute) und Sasa Kalajdzic (74.) sorgten mit ihren Treffern für den Erfolg des Aufsteigers, der damit seine Mini-Chance auf den Europapokal wahrte.

Im Netz sorgte die Rückkehr des Ex-Coaches Weinzierl für reichlich Gesprächsstoff. Viele VfB-Fans konnten sich im Kurznachrichtendienst Twitter bissige Kommentare nicht verkneifen. Positiv zu sprechen sind die Anhänger der Schwaben hingegen auf ihren „Kopfball-König“ Kalajdzic:

An Weinzierls Eifer lag es nicht. 748 Tage nach seinem bis Freitagabend letzten Spiel als Bundesliga-Coach präsentierte sich der Coach an der Seitenlinie wunderbar erholt und voller Energie. Der 46-Jährige trieb seine Mannschaft immer wieder lautstark an. Sein Lieblingswort: „Druck!“. Nach der gleichen Paarung im April 2019 hatte sich Weinzierl vorerst als Bundesliga-Coach verabschiedet, damals trainierte er noch den VfB, wo für ihn im Anschluss an das 0:6 in Augsburg am Karsamstag Schluss war. Einige VfB-Fans stichelten gegen den früheren Trainer der Stuttgarter:

Insgesamt überwiegt bei den VfB-Fans aber die Freude über den Sieg:

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