Der VfB zeigte eine starke Reaktion auf das Spiel in der Vorwoche. Foto: Pressefoto Baumann/Volker Müller

Nach dem 2:1 des VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.

Am 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga trat der VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund an. Der VfB lieferte eine starke Partie ab, siegte verdient mit 2:1. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir wollten drauf gehen, Chancen kreieren, den Gegner stressen. Das ist uns gelungen. Wie wir mit dem Gegentor umgegangen sind war sehr gut. Nach der Pause war das Spiel nicht mehr so klar. Da mussten wir eine schwierige Phase überstehen. Riesen-Kompliment an meine Mannschaft. Wir sind trotz allem dran geblieben und haben eine überragende Reaktion auf Heidenheim zeigen. Das ist uns gelungen, wir sind dran geblieben. Ich bin sehr stolz auf meine Truppe.“

BVB-Trainer Edin Terzic: „Wir haben wieder einmal ein Gesicht gezeigt, dass wir eigentlich nicht sehen wollen. Außer Gregor Kobel hatte keiner Normalform. Es war eine verdiente Niederlage gegen einen sehr guten Gegner und wieder einmal ein sehr enttäuschender Tag für uns.“

VfB-Deniz Undav: „Wahnsinn! Die Fans haben uns krass gepusht, so konnten wir diese Leistung zeigen. Eigentlich müssen wir das Spiel früher killen, aber insgesamt geht das so komplett in Ordnung. Dortmund war kaputt und wir haben daraus Kapital geschlagen, sind auch nach dem verschossenem Elfmeter und den vielen vergebenen Chancen ruhig geblieben. Wir haben unsere beste Saisonleistung gezeigt.“

VfB-Spieler Chris Führich: „Enorm wichtig, dass wir gewonnen haben. Das war auch verdient, wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, auch wenn wir bei der Chancenverwertung besser werden müssen. Da nehme ich mich auch mit in die Kritik. Wenn wir verloren hätten, hätte mein verschossener Elfer aber noch mehr wehgetan. Serhou bringt dann noch einmal eine Riesenqualität von der Bank mit rein und verwandelt auch den Elfmeter eiskalt. Wir hoffen, dass er nach der Länderspielpause wieder in der Startelf mitspielen kann. Jetzt will ich erst einmal für die Nationalmannschaft mein Bestes geben.“

VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth: „Im Vergleich zu letzten beiden Spielen war es wichtig, dass wir das Herz in die Hand genommen haben. Von Anfang an haben wir gezeigt, dass wir gewinnen wollen. Ich glaube, wir hatten zehn klare Torchancen bis zur 30. Minute, auch wenn dann der Gegner getroffen hat. Danach haben wir Nehmerqualitäten bewiesen trotz des verschossenen Elfmeters. Es war wichtig, noch vor Halbzeit auszugleichen. Wir haben einen überragenden Teamgeist, alle greifen zusammen an und verteidigen zusammen. Die Chancenverwertung war in letzte Zeit gerade bei Elfmetern nicht gut, das müssen wir besser machen beim nächsten Mal.“

BVB-Keeper Gregor Kobel: „Stuttgart war von Anfang bis Ende die bessere Mannschaft. Ich hatte extrem viel zu tun heute. Wir müssen es auch ohne personelle Wechsel schaffen, zweimal in fünf Tagen abzuliefern.“

BVB-Stürmer Niclas Füllkrug: „Natürlich haben wir verdient verloren, in der ersten Halbzeit war der Unterschied sogar noch extremer. Wir haben viel vermissen lassen. Stuttgart hat uns mit der Spielweise vor eine Riesenaufgabe gestellt, gefühlt haben auch Intensität und Zweikampfstärke gefehlt. Trotzdem fehlt es uns nicht an Leidenschaft, wir haben es trotz allem versucht und gekämpft. Vielleicht müssen wir einfach anerkennen, dass andere Mannschaften gerade auch ein 2:1 besser sind als wir.“

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.