VfB Stuttgart gastiert in München Diese Bayern-Stars müssen zittern

Von SIR/dpa 

Franck Ribéry vom FC Bayern München ist wieder einsatzbereit.  Foto: dpa
Franck Ribéry vom FC Bayern München ist wieder einsatzbereit. Foto: dpa

Nach der Länderspielpause will der FC Bayern München durchstarten - und wird gleich richtig gefordert: In 22 Tagen warten sieben Spiele. Während Franck Ribéry wieder fit ist für die Partie gegen den VfB Stuttgart müssen andere bangen.

Nach der Länderspielpause will der FC Bayern München durchstarten - und wird gleich richtig gefordert: In 22 Tagen warten sieben Spiele. Während Franck Ribéry wieder fit ist für die Partie gegen den VfB Stuttgart müssen andere bangen.

München - Fast vier Monate nach seinem letzten Pflichtspiel für den FC Bayern brennt Franck Ribéry auf das ersehnte Comeback. „Ich fühle mich gut und bin fit“, kommentierte der Kreativchef des Fußball-Rekordchampions mit Blick auf sein für Samstag eingeplantes erstes Bundesliga-Saisonspiel gegen den VfB Stuttgart. Nach hartnäckigen Problemen an der Patellasehne hat sich der Franzose rechtzeitig zur heißen Phase zurückgemeldet: In nur 22 Tagen erwarten die Bayern sieben Spiele, gleich drei Englische Wochen am Stück sind die erste große Belastungsprobe für Trainer Pep Guardiola und sein Team.

Ribéry soll vor allem dazu beitragen, dass der Neustart in die Champions League gelingt. Die weiter verletzungsgeplagten Münchner messen sich gleich zum Auftakt am kommenden Mittwoch mit dem wohl stärksten Vorrundengegner Manchester City, danach steht die Russland-Reise zum ZSKA Moskau an. „Nach der Länderspielpause müssen wir voll fokussiert sein und wollen am liebsten keinen Punkt mehr abgeben“, sagte Verteidiger Dante der „tz“ (Mittwoch). Die Bundesliga-Startbilanz aus den ersten beiden Spielen war zumindest okay: „Wir sind glücklich, dass wir trotz der vielen Ausfälle schon vier Punkte haben“, urteilte der Brasilianer.

Ribéry konnte die knapp zweiwöchige Länderspielpause nutzen, um den wochenlangen Trainingsrückstand zumindest teilweise aufzuholen. „Jetzt brauche ich Rhythmus“, betonte der 31-Jährige. Wie beim Offensivrackerer stehen auch die Startelfchancen von Mehdi Benatia gut. Für den 26-Millionen-Mann vom AS Rom wäre es sogar die Premiere im Bayern-Trikot, nachdem er zuletzt beim 1:1 auf Schalke wegen einer Wadenblessur noch gefehlt hatte. „Für das Stuttgart-Spiel möchte ich bereit sein“, erklärte der marokkanische Defensiv-Allrounder.

Beide prominenten Rekonvaleszenten könnten von den Wehwehchen zweier anderer Stars profitieren: Arjen Robben und Xabi Alonso plagten sich in dieser Woche mit Sprunggelenksproblemen herum. Vizekapitän Bastian Schweinsteiger, Thiago und Javi Martínez fehlen allesamt noch länger.

Robben könnte auf dem Flügel alternativ auch erneut durch Xherdan Shaqiri ersetzt werden, dem der Triplesieger von 2013 kurz vor Ende der Transferperiode ein Wechselverbot auferlegte und ihn zum Bleiben verdonnerte. „Ich muss die Entscheidung des Vereins akzeptieren. Es ist nicht leicht zu überzeugen, wenn man von der Bank kommt und nur kurz spielt“, sagte der unzufriedene Schweizer der „Sport Bild“ (Mittwoch) und moserte: „Ich hätte gerne mehr Einsatzzeiten, mehr Minuten.“

Daran, dass der bisher glücklose Shaqiri angesichts der namhaften Konkurrenz in der Bayern-Offensive tatsächlich noch den Durchbruch schafft, dürften auch die Münchner Bosse leise zweifeln. Bruder und Spielerberater Erdin Shaqiri hat in den Gesprächen für seinen Klienten schon mal vorgebaut. „Wir haben das Signal bekommen, dass der Verein auf Xherdan setzt. Wenn der FC Bayern sieht, dass der Spieler nicht genügend Einsatzzeiten bekommt, wird man eine Lösung finden. Das war auch bei anderen Spielern so“, sagte er.

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