Christian Gentner vom VfB Stuttgart wenige Minuten bevor es gegen den VfL Wolfsburg zu der schweren Verletzung kam. Foto: Pressefoto Baumann

Rund um die schwere Verletzung von Christian Gentner vom VfB Stuttgart gab es Gerüchte, es gäbe Ermittlungen gegen den VfB wegen des Vorgehens der Betreuer und Ärzte. Nun äußern sich DFB und DFL gegenüber unserer Redaktion.

Stuttgart - Es war einer der Facebook-Beiträge, die am Montag in Deutschland in nur wenigen Stunden mit die meisten Reaktionen (mehr als 15.000) sammelte. Und entsprechend zu Diskussionen – vor allem bei Fans des VfB Stuttgart – führte. Am Vormittag hatte die Facebook-Seite „fussballmafia.de“ (mit immerhin fast 250.000 Fans) nach der schweren Verletzung von Christian Gentner das Gerücht verbreitet: „Die DFL leitet ein Verfahren gegen den VfB Stuttgart ein, da der Mannschaftsarzt Raymond Best unbefugt das Spielfeld betreten hat, wobei er Christian Gentner vermutlich das Leben gerettet hat.“ Informationen, die so schlichtweg falsch sind.

Auf Nachfrage unserer Redaktion hin, verwies der VfB um seinen Trainer das Gerücht in den Bereich der Fabeln. „Das ist völliger Quatsch.“ Zumal für derlei Ermittlungen ohnehin nicht die DFL, sondern der DFB zuständig ist.

DFB reagiert auf Vorwürfe

Der Deutsche Fußball-Bund reagierte prompt auf unsere Anfrage und antwortete kurz, aber deutlich: „Der DFB ermittelt nicht gegen das Ärzteteam des VfB.“

Am Nachmittag reagierte dann auch die Seite „fussballmafia.de“ und entfernte den Beitrag (ob auf Drängen des VfB oder DFB ist derzeit nicht bekannt).

Fraglich ist allerdings, ob die Nachricht vom Verbreiten einer falschen Nachricht auch bei all denjenigen ankommt, die sich zunächst ausschweifend über DFL und DFB beschwert hatten ob dieses vermeintlichen Vorgehens.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: