Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart wird nach dem Abstieg aus der Bundesliga weitere Leistungsträger verlieren – das teilte der neue Sportvorstand Jan Schindelmeiser mit. Foto: Archiv/dpa

Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart wird nach dem Abstieg aus der Bundesliga weitere Leistungsträger verlieren. Die Personalien teilte der neue Sportvorstand Jan Schindelmeiser am Donnerstag bei seiner Vorstellung mit.

Stuttgart - Mittelfeldmann Geoffroy Serey Dié werde „mit großer Wahrscheinlichkeit“ zurück zum FC Basel wechseln, auch Emiliano Insúa wolle den VfB Stuttgart verlassen. Das teilte der neue Sportvorstand Jan Schindelmeiser am Donnerstag bei seiner Vorstellungmit. Außerdem gebe es bei Filip Kostic „zwei, drei konkrete Angebote, es hängt nur an der Transferentschädigung“.

Bereits zehn Spieler abgegeben

Stuttgart hat bereits zehn Spieler aus dem Abstiegskader abgegeben, darunter Mittelfeldregisseur Daniel Didavi, das Talent Timo Werner, Lukas Rupp oder Martin Harnik. Dem stehen bislang fünf Neuzugänge gegenüber. „Der wichtigste Punkt ist jetzt, eine Mannschaft zusammenzustellen, die die Ziele erreichen kann. Stand jetzt ist das nicht der Fall“, sagte Schindelmeiser, der „so schnell wie möglich“ Abhilfe schaffen möchte.

Der frühere Manager von 1899 Hoffenheim sieht sich als „Impulsgeber, Triebfeder und Mentor meiner Mitarbeiter“. Schindelmeiser möchte in Stuttgart keine Tabula rasa machen. „Es kann nicht im Interesse des Klubs sein, dass wieder einer kommt und alles ummodelt“, sagte er. Vor seinem Engagement am Neckar habe er anderen Klubs abgesagt, meinte Schindelmeiser. „Ich gebe einen Teil meines Lebens und meiner Seele, das kann man nur mit vollem Herzen machen.“

VfB habe Schindelmeisers Herz erobert

Erst der VfB habe sein Herz „erobert“, fügte der 52-Jährige an. Schindelmeiser will sich „nicht hinstellen und sagen: Ich weiß, wie es geht.“ Stattdessen sollen Ziele gemeinsam definiert werden, „jeder muss sich verantwortlich fühlen“. Die Fans glauben offenbar an den Neuanfang beim VfB: Für die kommende Zweitliga-Saison sind bereits 24.000 Dauerkarten verkauft, seit dem Abstieg gewann der VfB 1000 neue Mitglieder.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: