Der VfB-Sportdirektor Sven Mislintat blickt auf die Herausforderung zweite Liga. Foto: dpa

Sven Mislintat, der neue Sportdirektor des VfB Stuttgart, baut an der neuen Mannschaft des Bundesliga-Absteigers. Dabei ist der Kaderplaner überzeugt, dass er auch zweite Liga kann.

Stuttgart - Die Spieler befinden sich im Urlaub, ihre Berater sondieren den Markt – und hinter den Kulissen bauen Manager Thomas Hitzlsperger und Sportdirektor Sven Mislintat die neue Mannschaft des VfB Stuttgart. Bis zum 19. Juni, wenn der neue Chefcoach Tim Walter dann zum ersten Vorbereitungstraining bittet, soll das Gerüst des Bundesliga-Absteigers stehen. Dabei stellt sich Mislintat auf eine herausfordernde Saison ein. „Die zweite Liga ist ein echtes Brett“, sagt der Kaderplaner.

Neben dem VfB hegen auch die Traditionsclubs Hamburger SV, Hannover 96 und der 1. FC Nürnberg klare Aufstiegsambitionen. Dahinter lauern Teams wie der zuletzt starke 1. FC Heidenheim oder der FC St. Pauli auf ihre Chance, sich nach oben zu katapultieren. Zudem rechnet Mislintat mit Überraschungsmannschaften. Dazu könnten Arminia Bielefeld oder der VfL Bochum zählen.

Der Blick auf Ersatzbänke

Da Mislintat in den vergangenen Jahren als Chefscout bei Borussia Dortmund und dem FC Arsenal in ganz anderen Spielerteichen fischte, zeigt er Verständnis dafür, dass man sich in Stuttgart die Frage stellt: „Kann der zweite Liga?“ Mislintat selbst ist davon überzeugt, da er sich stets auch auf den Ersatzbänken der großen Vereinen sowie bei deren Nachwuchsmannschaften umgeschaut hat. Er habe auch lange genug Zeit gehabt, sich auf den nun eingetretenen Fall des Abstiegs einzustellen. Nun geht es darum, „dass wir der beste große Club in der zweiten Liga werden“, sagt Hitzlsperger.

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