Ein Bild, drei Ex-Präsidenten des VfB Stuttgart: Bernd Wahler, Wolfgang Dietrich, Erwin Staudt (v. li.) Foto: Baumann

Ex-VfB-Präsident Wolfgang Dietrich legte am Morgen nach einer chaotischen Mitgliederversammlung alle Ämter beim VfB Stuttgart nieder. Wir blicken aus diesem Anlass zurück – auf die Clubchefs in der Bundesliga-Ära der Roten.

Stuttgart - Die mit Spannung erwartete Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart endete am Sonntagabend in einem Eklat. Rund 15 Stunden später erklärte der unter Druck geratene VfB-Präsident Wolfgang Dietrich seinen Rücktritt. Auf seiner Facebook-Seite schreibt der 70-Jährige: „(...) habe ich mich dazu entschlossen, heute mit sofortiger Wirkung vom Amt des Präsidenten des VfB Stuttgart 1893 e.V., sowie vom Vorsitz des Aufsichtsrats der VfB Stuttgart 1893 AG zurückzutreten.“

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Der 70-Jährige war seit 2016 Clubchef bei den Weiß-Roten, seit dem Abstieg blies ihm der Wind der Kritik kräftig ins Gesicht. 65 Mitglieder hatten daher einen Antrag auf Abwahl gestellt – über diese Anträge konnte auf der Versammlung aber wegen anhaltender technischer Probleme nicht abgestimmt werden, woraufhin die Mitgliederversammlung abgebrochen wurde.

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Dietrich war nicht der erste Präsident des VfB, der öffentlich in der Kritik stand. Das Amt ist ein öffentliches, das Fußballbusiness ein emotionales Geschäft. Das mussten auch Dietrichs Vorgänger auf dem Chefsessel in der Mercedesstraße erkennen.

Wir blicken zurück auf die Präsidenten des VfB Stuttgart seit 1944 – in unserer Bildergalerie.

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