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VfB lässt Saison im Mash im Bosch-Areal ausklingen – Dankesrede von Präsident Gerd Mäuser.

Stuttgart - Das war’s dann. Nach dem 3:2-Sieg gegen den VfL Wolfsburg machten sich die Profis des VfB Stuttgart auf die Ehrenrunde in der Mercedes-Benz-Arena, ließen sich von den Fans für Platz sechs und den Einzug in die Europa-Liga feiern, danach fiel der letzte Vorhang. Zumindest in der ­Öffentlichkeit.

Intern ging es am Abend in die Verlängerung. Die Spieler der ersten und zweiten Mannschaft, die Trainerteams und die Betreuer warfen sich samt ihren Frauen und Freundinnen in Schale, machten sich schick für den zweiten Teil der Feierlichkeiten. Im Szenelokal Mash im Bosch-Areal waren die Tische gedeckt, die Getränke gekühlt und das Essen vorbereitet. Es gab Grillfleisch, Paella, Gemüse und Salate. Doch vor dem kulinarischen Genuss griff Präsident Gerd Mäuser zum Mikrofon und hielt eine Dankesrede, die beiden Mannschaften und ihren Trainern galt, aber auch Eduardo Garcia, dem Chef des scheidenden Hauptsponsors Gazi. Mäusers Vorgänger Erwin Staudt und Gerhard Mayer-Vorfelder lauschten den Ausführungen ebenso aufmerksam wie Daimler-Chef Dieter Zetsche sowie die Aufsichtsräte Joachim Schmidt, Ralf Klöpfer, Rudolf Zipf und Hansi Müller. Dieter Hundt, der Vorsitzende des Gremiums, hatte sich wegen anderer Termine entschuldigen lassen, schickte aber seine besten Grüße und Glückwünsche. Die Ex-Profis vertraten Günther Schäfer und überraschend auch Axel Kruse, der am Freitagabend zusammen mit Manager Fredi Bobic in Metzingen an einem Benefizspiel teilgenommen und für Liga total das Spiel gegen Wolfsburg ­verfolgt hatte.

Für vier Spieler der ersten und vier Spieler der zweiten Mannschaft schlug mit der Feier die Stunde des Abschieds von den Roten. Mäuser würdigte in seiner Rede die Verdienste der Profis Matthieu Delpierre (zu 1899 Hoffenheim), Khalid Boulahrouz, Timo Gebhart (1. FC Nürnberg) und Stefano Celozzi (Eintracht Frankfurt?), die schon im Stadion offiziell verabschiedet worden waren. Von der zweiten Mannschaft verlassen Alexander Aschauer (zurück zu Red Bull Salzburg), Moritz Kuhn (Stuttgarter Kickers?), Patrick Maurer und Manuel Hegen den VfB. Sebastian Hertner ist bei Eintracht Frankfurt im Gespräch, möglicherweise bleibt er aber auch beim VfB: In den nächsten Tagen steht noch ein Gespräch an.

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