Mané (li.) bei seinem letzten Einsatz im April gegen Dynamo Dresden Foto: Getty

In der vergangenen Saison zählte er zu den großen Stützen beim VfB Stuttgart. Bis er sich im April schwer verletzte. Jetzt ist ein Ende der Leidenszeit absehbar.

Stuttgart - Bis zu drei Stunden täglich schuftet Carlos Mané derzeit in der Reha-Welt des VfB Stuttgart an seinem Comeback. Therapie, Massage, Muskelaufbau. „Mir geht es prima“, erzählt der 23-Jährige. „Wenn alles glatt läuft, kann ich im Dezember wieder mit der Mannschaft und dem Ball trainieren.“ Mit einem Lächeln fügt der kleine Dribbler hinzu: „Wenn es nach mir geht, auch schon im November.“

Das letzte Wort haben freilich die Ärzte. VfB-Mannschaftsarzt Raymond Best kann Manés Ungeduld verstehen, wird aber auf keinen Fall ein Risiko eingehen. Er rechnet mit einer Rückkehr des Rechtsaußen zu Beginn der Rückrunde im Januar. „Das könnte klappen“, meint Best, „wenn er die Wintervorbereitung voll mitmachen kann.“ Die Operation und die anschließende Reha seien jedenfalls sehr gut verlaufen.

Beim 3:3 gegen Dynamo Dresden am 2. April war in Manés rechtem Knie ein Stück Knorpel herausgebrochen. Anschließend wurde er in seiner Heimat operiert, den Rest der Reha wird er nun in Stuttgart verbringen.

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