Noch immer hat der VfB Stuttgart keinen neuen Trikotsponsor aufgetan. Am Mittwoch gab Vorstandschef Alexander Wehrle einen Einblick in die Suche.
Die Oben-Ohne-Trikots mit blanker Brust sind in den Fanshops längst vergriffen, doch noch immer hat der VfB Stuttgart keinen neuen Sponsor an Land ziehen können. Die Mercedes-Benz-Bank ist zum Ende der vergangenen Spielzeit bekanntlich ausgestiegen, nun läuft die Suche nach einem Nachfolge-Unternehmen für die Bereiche Brust und Ärmel auf Hochtouren. Am Rande der Vorstellung der neu gegründeten VfB-Stiftung erklärte Vorstandschef Alexander Wehrle am Mittwoch: „Wir sind voll im Zeitplan. Wir werden in dieser Woche noch ein abschließendes Gespräch führen.“ Allerdings seien mehrere Interessenten in der engeren Auswahl. Vielleicht, so Wehrle, könne schon in der kommenden Woche Vollzug gemeldet werden. Spätestens zum Pflichtspielauftakt am 12. August gegen die TSG Balingen (DFB-Pokal) will die Mannschaft mit einem kompletten Trikot auflaufen.
Wehrle ließ durchklingen, dass nicht der Sponsor den Zuschlag bekommt, der das meiste Geld auf den Tisch lege. Er müsse zum VfB und seinen Werten passen. Der kürzlich verkündete Einstieg von Porsche als Investor hat demnach noch einmal neuen Schwung in die Sponsorensuche gebracht. Laut dem VfB-Boss sind zwei Unternehmen aus Baden-Württemberg auf den Zug aufgesprungen und mit dem Club ins Gespräch getreten. Regionale Verbundenheit gilt zwar als wichtiges, aber nicht als alleiniges Kriterium. Weshalb Wehrle betont: „Wir sind nicht nur mit Partnern aus der Region, sondern auch außerhalb der Region und auch außerhalb Deutschlands im Gespräch.“