Statt beim 1. FC Köln nun beim VfB Stuttgart im Training: Darko Churlinov Foto: Pressefoto Baumann

Das erste Training des VfB Stuttgart unter Neu-Coach Pellegrino Matarazzo fand am Dienstag statt. Mit von der Partie war ist auch Darko Churlinov – obwohl der Wechsel des Flügelspielers vom 1. FC Köln noch nicht ganz perfekt ist.

Stuttgart - Erstmals hat an diesem Dienstagvormittag Pellegrino Matarazzo eine Trainingseinheit beim VfB Stuttgart geleitet. Nach den Leistungstests am Montag beginnt nun der fußballerische Teil der Vorbereitung auf den Rest der Saison – die ab jetzt besser laufen soll, als in der Hinrunde. Zwar steht der VfB nach 18 Spielen auf Platz drei, das Team hat aber auch schon fünf Niederlagen kassiert. Tim Walter musste daher noch vor Weihnachten gehen, nun schwingt Pellegrino Matarazzo das Zepter.

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Der baumlange Coach war zuvor Co-Trainer bei 1899 Hoffenheim und soll nun beim VfB die Mission Aufstieg zu einem erfolgreichen Ende führen. Ebenfalls dabei mithelfen wird Darko Churlinov.

Der 19-jährige Nordmazedonier steht aktuell noch beim 1. FC Köln unter Vertrag (bis Sommer 2020), der Wechsel zum VfB Stuttgart ist aber so gut wie fix. Das beweist auch die Tatsache, dass der Flügelspieler aktuell schon am Training unter Matarazzo teilnimmt. Eine Gastspielerlaubnis macht das möglich, letzte Details des Transfers sollen bald geklärt werden.

Hauptsächlich in der Regionalliga am Ball

Churlinov hatte das Angebot der Kölner für eine Vertragsverlängerung nicht angenommen. In der Hinrunde kam er einmal 20 Minuten lang in der Bundesliga für die Kölner zum Einsatz, ein weiteres Mal stand er im Kader. Neunmal dagegen spielte er in der zweiten Mannschaft der FC in der Regionalliga West, erzielte dabei sechs Tore und bereitete zwei Treffer vor.

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Churlinov beackert bevorzugt die linke Außenbahn, ist offensiv orientiert, könnte aber auch defensiver agieren. Ob er sich auf Anhieb durchsetzen und das VfB-Spiel, dem zuletzt die Geschwindigkeit fehlte, bereichern kann? Bleibt abzuwarten. In Tanguy Coulibaly und Roberto Massimo hatten es zwei VfB-Talente auf den Außenbahnen in der Hinrunde vergeblich versucht.

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