Der VfB Stuttgart kann endlich wieder gewinnen. Im Kellerduell der dritten Liga gegen die Spvgg Unterhaching landet die Zweitvertretung des Bundesligisten einen wichtigen Sieg.
Nach sechs sieglosen Spielen in Serie und dem Absturz auf die Abstiegsränge der dritten Liga ist dem VfB Stuttgart II der erhoffte Befreiungsschlag geglückt. Der 3:2 (1:0)-Sieg gegen die Spvgg Unterhaching war der erste seit Ende September und gegen einen direkten Konkurrenten ein umso wichtiger im Kampf um den Klassenverbleib.
Drei Tore innerhalb vier Minuten
Hart umkämpft war er ebenso. Dominik Nothnagel brachte die Mannschaft von Trainer Markus Fiedler nach einer Ecke per Kopfball bereits nach zehn Minuten in Führung. Nach einer leicht überlegen geführten, aber eher unspektakulären ersten Hälfte ging es nach dem Wiederanpfiff rund. Erst kamen die Gäste per Foulelfmeter durch Simon Skarlatidis zum Ausgleich (56.). Fast postwendend stellte Benjamin Boakye erneut auf Führung für den VfB, als er nach einem Hachinger Missgeschick den Ball über die Linie drückte. Doch die Freude währte nur kurz. Erneut Skarlatidis mit dem dritten Treffer innerhalb von vier Minuten erzielte das 2:2.
In einer offenen Schlussphase hatte das Fiedler-Team schließlich das bessere Ende für sich. Der eingewechselte Leonhard Münst traf nach 80 Minuten zum viel umjubelten Siegtreffer. Jarzinho Malanga, der unter der Woche noch sein Debüt in der Champions League gegen Atalanta Bergamo gefeiert hatte, bereitete den Treffer mit einem starken Dribbling vor. „Wir haben heute eine super Moral an den Tag gelegt. In den vergangen Wochen haben wir viel Lob kassiert, aber keine Punkte. Heute sind wir nach einem wilden Spielverlauf einfach nur glücklich“, sagte VfB-Coach Fiedler.
Mit Glück und Geschick brachte der Aufsteiger das knappe Ergebnis über die Zeit und darf sich über einen wichtigen Dreier freuen. Weiter geht es in zwei Wochen beim SC Verl.