Chadrac Akolo überzeugte bei der 1:2-Niederlage am Samstag beim 1. FC Heidenheim Foto: Pressefoto Baumann

VfB-Trainer Hannes Wolf schaut sich in der Vorbereitung jeden Spieler ganz genau. Auch die drei Zugänge Dzenis Burnic, Chadrac Akolo und Ailton Ferreira Silva.

Stuttgart - Die ganz große Überraschung konnten Sportvorstand Jan Schindelmeiser und Trainer Hannes Wolf den Fans am Sonntag beim Saison-Opening des VfB Stuttgart in der Nähe der Mercedes-Benz-Arena nicht präsentieren.

Auf einen weiteren Zugang, vor allem für die eher mäßig besetzte Defensive, warteten die Fans vergeblich. Dafür präsentierten sich die bisherigen Neueinkäufe um Ron-Robert Zieler, Ailton oder Chadrac Akolo.

Letztgenannter hatte bereits beim Testspiel gegen Dynamo Dresden seine Qualitäten angedeutet und überzeugte nun auch bei der 1:2-Niederlage am Samstag beim 1. FC Heidenheim. Nicht nur, weil er den einzigen Treffer des VfB erzielen konnte. „Er ist ein wirklich guter Junge, hat in diesem Spiel zwar ein paar Fehler gemacht, aber eben auch ein sehr schönes Tor“, sagte Hannes Wolf.

Ailton fällt nicht auf

Linksverteidiger Ailton gab am Samstag in Heidenheim sein Debüt im Trikot des VfB, fiel aber nicht weiter auf. Hannes Wolf bittet um Geduld: „Auch er ist ein guter Junge, der aber erst ankommen muss. Er kommt direkt aus Estoril, hat noch nicht trainiert, war bis zuletzt in der Sommerpause. Es wird also noch ein bisschen dauern bei ihm. Er bringt aber viel mit, das hat man auch schon gesehen beim Spiel.“

Der vielleicht beste Zugang beim Spiel in Heidenheim war allerdings Dzenis Burnic. Der vom BVB gekommene defensive Mittelfeldspieler glänzte in der Offensive mit seiner Übersicht, gewann zudem viele Zweikämpfe und war gleich für die Standardsituationen verantwortlich. Mit dieser Leistung hat Burnic in jedem Fall ordentlich Druck gemacht auf die etablierten Profis im Mittelfeld.

VfB Stuttgart - 1. Bundesliga

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