Thomas Berthold positioniert sich beim VfB. Foto: dpa/Friso Gentsch

Thomas Berthold hat weiter großes Interesse, einen Posten im Aufsichtsrat des VfB Stuttgarts zu übernehmen. Ebenso macht sich der Weltmeister für Guido Buchwald als Präsident stark.

Stuttgart - Der frühere VfB-Profi Thomas Berthold hat sein Interesse an einem Posten im Aufsichtsrat des Fußball-Zweitligisten aus Stuttgart bekräftigt. Er könne sich zusammen mit dem langjährigen VfB-Spieler Karl Allgöwer (62) sehr gut ein Engagement vorstellen, „um in diesem Gremium für mehr sportliche Kompetenz zu sorgen“, sagte der Weltmeister von 1990 der „Stuttgarter Zeitung“ (Freitag).

Beim schwäbischen Bundesliga-Absteiger hatte es zuletzt in der Führungsetage mächtig rumort. Im Februar war der VfB-Ehrenspielführer und frühere Weltmeister Guido Buchwald aus dem Aufsichtsrat zurückgetreten. Im Juli folgte dann Vereinspräsident Wolfgang Dietrich, während vor kurzem Thomas Hitzlsperger neben seinem Amt als Sportvorstand auch zum Vorstandsvorsitzenden aufstieg.

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Laut Berthold herrsche in den Vereinsgremien „Kopflosigkeit und nicht die nötige Kontinuität. Geschweige denn Transparenz.“ Gleichzeitig machte er sich für Buchwald als neuen Präsidenten stark. „Die Achse Buchwald, Allgöwer, Berthold, Hitzlsperger wäre meiner Meinung nach herausragend. Also Weltmeister und deutsche Meister in den entscheidenden Positionen“, sagte der 54-Jährige.

Buchwald wäre der „ideale Präsident“ und ein Präsident, „der die VfB-DNA in sich trägt, der sportliche und charakterliche Werte vorlebt“, meinte Berthold.

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