Nach dem 0:1 des VfB Stuttgart gegen Fenerbahce Istanbul haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Am 3. Spieltag der Europa League spielte der VfB Stuttgart gegen das Team von Fenerbahce SK. Am Ende mussten die Schwaben eine bittere 0:1-Niederlage hinnehmen. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir müssen Fenerbahce gratulieren. Es war ein intensives, teilweise hochklassiges Spiel. Diese Niederlage war nicht nötig. Wir hatten einige Momente, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Das haben wir aber nicht geschafft – auch, weil wir ähnlich wie in Basel vorne nicht zwingend genug waren. Die Entscheidung, den Elfmeter für uns zurückzunehmen, halte ich für falsch. Dennoch können wir erhobenen Hauptes aus diesem Stadion gehen.“
Fenerbahce-Coach Domenico Tedesco: „Stuttgart ist ein Top-Team. Sie können Spieler wie Leweling und Undav einwechseln und sind sehr flexibel. Ich finde, dass der Trainer dort einen herausragenden Job macht. Wir brauchten heute die volle Energie, andernfalls hätten wir keine Chance gehabt. Mit der Struktur in den ersten 15 Minuten war ich nicht zufrieden. Daher mussten wir viel zielstrebiger werden. Das haben wir zum Glück geschafft.“
VfB-Kapitän Atakan Karazor: „Wir waren im letzten Drittel nicht zwingend genug, haben entscheidende Abspiele verpasst und auch die Flanken nicht genutzt. Wir hätten zwingender sein müssen, das war schon öfter in dieser Saison so. Die Stimmung hier bekommt man schon mit auf dem Platz, es war schon sehr sehr laut. Wir hätten uns, glaube ich, mehr verdient gehabt.“
VfB-Profi Angelo Stiller: „Am Ende entscheiden Kleinigkeiten, am Ende entscheiden Elfmeter. Ich glaube Skriniar fällt einfach sehr leicht, sieht wahrscheinlich blöd aus. Eigentlich hatte Fenerbahce wenig Zugriff. Uns hat die Durchschlagskraft gefehlt, der letzte Punch. Ich habe bei dem Elfmeter für uns einen Kontakt gespürt, aber das ging alles so schnell. Ein Fortschritt ist das heute auf jeden Fall nicht.“
VfB-Torhüter Alexander Nübel: „Es war in den meisten Phasen ein ordentliches Spiel von, aber das Ergebnis ist letztlich natürlich enttäuschend. Wir hatten zwar viele Torabschlüsse, haben jedoch zu wenige Bälle gefährlich aufs Tor gebracht. Defensiv haben wir es eigentlich in den meisten Phasen gut verteidigt, auch wenn die zweite Halbzeit teils etwas offener war. Wir müssen jetzt schnell regenerieren und uns auf den 1. FSV Mainz vorbereiten – unsere Serie in der Bundesliga möchten wir fortsetzen.“
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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.