Dynamo-Stürmer Maximilian Philipp (re.) will möglichst wieder in der Bundesliga spielen. Foto: imago/Itar-Tass/Sergei Savostyanov

Der Stürmer Maximilian Philipp von Dynamo Moskau soll per Leihgeschäft nach Stuttgart kommen. Um den Deal zu realisieren, benötigt der VfB Geld. Und auch die Personalie Erik Thommy spielt eine zentrale Rolle.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart buhlt weiter um den ehemaligen Dortmunder Stürmer Maximilian Philipp, der aktuell bis ins Jahr 2023 beim russischen Erstligisten Dynamo Moskau unter Vertrag steht. Klar ist, dass Dynamo den 26-Jährigen gerne für eine Saison ausleihen möchte. Fest steht zudem, dass der Spieler den Stuttgartern angeboten wurde. Allerdings gibt es noch ein paar Hürden zu überwinden: So möchte Moskau die Leihe mit einer anschließenden Kaufverpflichtung verknüpfen, um den eigenen Transferverlust in der Causa Philipp möglichst klein zu halten. Zum Hintergrund: Erst im vergangenen Sommer hatten die Russen Philipp für 20 Millionen Euro aus Dortmund geholt. Inzwischen ist der Marktwert des Stürmers aber auf elf Millionen Euro gesunken.

Der VfB muss erst Geld verdienen

Der VfB wiederum kann eine Philipp-Leihe abgesehen von dem Pferdefuß einer möglichen Kaufverpflichtung allerdings erst konkret angehen, wenn der Verein frisches Geld in die leere Clubkasse bekommen hat. Hierbei ist der eigene Außenstürmer Erik Thommy ein zentrales Thema, den man auf dem Wasen angesichts der Breite des eigenen Kaders für sportlich verzichtbar hält – und für den die Stuttgarter dem Vernehmen nach vier bis fünf Millionen Euro an Ablöse aufrufen.

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Thommy, dessen Eltern Russlanddeutsche sind, die in den frühen Achtziger Jahren aus Kasachstan in den Raum Ulm umsiedelten, ist auf dem russischen Fußballmarkt dieser Tage ein ganz heißes Thema. Gerne möchte man den schnellen Außenbahnspieler dem Vernehmen nach auch mit einem russischen Pass ausstatten, um ihm Spiele für die russische Nationalmannschaft zu ermöglichen.

Mischt Eintracht Frankfurt mit?

Neben Dynamo Moskau gibt es in Russland für Thommy daher noch weitere Interessenten aus der Premjer Liga. Erhielte aber ein Dynamo-Rivale den Zuschlag, könnte dies den Philipp-Deal ins Wanken bringen, da die Blau-Weißen ihrerseits einen Spieler als Ersatz haben möchten.

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Obendrein scheinen die Stuttgarter nicht der einzige Bundesligist zu sein, dem Maximilian Philipp von Moskauer Seite aus angeboten wurde. So soll der Außenstürmer auch Eintracht Frankfurt mit dem ehemaligen VfB-Stürmer und aktuellen Vorstandschef Fredi Bobic angepriesen worden sein.

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