Enorm zweikampfstark: VfB-Mittelfeldspieler Serey Dié. Foto: Baumann

Zweikampfstärke im Mittelfeld, Schnelligkeit in der Offensive, Konzentration in der Defensive – das waren die Trümpfe beim VfB im Spiel gegen Mainz 05. Vor allem aber machte die Entschlossenheit der Stuttgarter den Unterschied.

Stuttgart - Mangelnde Konsequenz kann man Huub Stevens nicht vorwerfen. Gegen Freiburg (2:2) patzte Adam Hlousek – trotz abgesessener Sperre stand er nicht im Kader für das Heimspiel gegen den FSV Mainz 05. Auf Schalke (2:3) patzte Georg Niedermeier – und saß am Samstagabend nur auf der Bank. Stevens vertraute in einem 4-2-3-1-System der Bubi-Innenverteidigung mit Antonio Rüdiger (22) und Timo Baumgartl (18).

Der Trainer des VfB Stuttgart wurde nicht enttäuscht. Das Duo hatte die Mainzer Offensive um Ex-VfB-Stürmer Shinji Okazaki jederzeit im Griff, was Basis war für ein zielstrebiges Offensivspiel, dem lange Zeit lediglich die letzte Präzision fehlte. So wurde aus dem Heim- vor allem ein Geduldsspiel, das der VfB gegen wenig ambitionierte Mainzer (4-3-3-System) bravourös bestand.

Vor allem, weil das Team im Vergleich zu den Gästen die nötige Entschlossenheit an den Tag legte, nie nachließ und am Ende mit der Führung im Rücken nicht wieder zu zittern begann. Mitentscheidend für die VfB-Vorteile: Die Lauf- und Zweikampfstärke des nimmermüden Mittelfeldabräumers Serey Dié. Zudem bekamen die Mainzer Filip Kostic nie in den Griff.

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