Alexander Esswein (Mitte) kam im Winter von Hertha BSC zum VfB Stuttgart. Foto: Baumann

Im Winter kam Alexander Esswein von Hertha BSC zum VfB Stuttgart – seitdem kam er in allen 14 Spielen zum Einsatz. Das klärt nun eine Zukunftsfrage. Beinahe zumindest.

Stuttgart - Er kam, sah – und überraschte viele Beobachter des VfB Stuttgart zunächst positiv. Alexander Esswein war in der vergangenen Winterpause der erste Transfer des VfB, seine Verpflichtung wurde kritisch begleitet, da der offensive Mittelfeldspieler in der Hinrunde bei Hertha BSC keinen einzigen Einsatz in der Bundesliga hatte. Stattdessen musste er immer wieder im Regionalligateam der Berliner ran. Beim VfB dagegen ergatterte er sich sofort einen Stammplatz. Auf 14 Einsätze in 14 Spielen kommt der 29-Jährige – was entscheidend sein könnte für seine Zukunft.

Verpflichtung statt Option

Der VfB hatte Esswein von der Hertha für ein halbes Jahr ausgeliehen und sich zudem eine Kaufoption gesichert. Vertragsinhalt ist aber auch, dass diese Option zur Verpflichtung werden kann. Wenn drei Anforderungen erfüllt sind. Eine bestimmte Zahl an Einsätzen, eine bestimmte Zahl an Spielminuten – und der Klassenverbleib des VfB. Punkt eins und zwei können bereits abgehakt werden, weshalb bereits sicher ist: Verhindert der VfB den Abstieg, steht Alexander Esswein auch in der kommenden Saison in Stuttgart unter Vertrag. Am Dienstag hatte die „Bild“ erstmals über diesen Sachverhalt berichtet. Zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro müsste der VfB an die Hertha überweisen, sollte es mit dem Klassenerhalt klappen.

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) kommt es übrigens zur kurzzeitigen Rückkehr Essweins nach Berlin. Dann tritt der VfB bei Hertha BSC an.

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