Fassungslosigkeit bei den Stuttgartern um Nicolas Gonzalez Foto: dpa

Die Ergebnisse des VfB Stuttgart in den ersten drei Spielen der Rückrunde gleichen den Resultaten zu Saisonbeginn, die Ausbeute ist schlecht – aber auch die Art der Auftritte ähnelt denen in der Hinrunde.

Stuttgart - Der Trainer Markus Weinzierl hat nach seinem Amtsantritt beim VfB Stuttgart im Oktober immer wieder betont, dass die Mannschaft zu Saisonbeginn zu viele Punkte liegen gelassen habe, die sie nicht hätte liegen lassen dürfen und denen sie nun hinterherrenne. Gleich zum Auftakt beim FSV Mainz 05 (0:1) war das der Fall. Und nach der sang- und klanglosen 0:3-Heimniederlage gegen den FC Bayern München kamen die Stuttgarter seinerzeit nach frühem Rückstand, dem Ausgleich von Emiliano Insua und trotz zwischenzeitlicher Führung nicht über ein 3:3 beim SC Freiburg hinaus.

Die ersten drei Spiele der Rückrunde sind ganz ähnlich gelaufen. Nach einer vermeidbaren Niederlage mit einem Tor Unterschied gegen die Mainzer (2:3) und einer weniger vermeidbaren Schlappe mit drei Treffern Unterschied bei den Münchnern (1:4) musste sich der VfB am Sonntag nach frühem Rückstand, dem Ausgleich von Emiliano Insua und trotz zwischenzeitlicher Führung gegen die Freiburger mit einem 2:2 begnügen.

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Wie schon bei den Partien im Sommer noch unter Coach Tayfun Korkut ist auch jetzt im Winter nicht wirklich zu erkennen, wo Besserung in den nächsten Wochen herkommen soll. In der Defensive machen die Stuttgarter sich das Leben ständig mit individuellen Fehlern schwer. Der Spielaufbau ist bescheiden bis nicht vorhanden. Und der Plan für ein konstruktives Offensivspiel ist bestenfalls in Ansätzen erkennbar. Die Parallelen zur Hinrunde sind alarmierend, der VfB hängt auf dem Relegationsplatz 16 fest.

Weiter geht es nun am Sonntag (18 Uhr) beim Aufsteiger Fortuna Düsseldorf, gegen den die Stuttgarter in der Hinrunde zum einem glücklichen 0:0 kamen. Es ist ein Endspiel im Kampf um den Klassenverbleib. Ein weiteres Unentschieden wäre diesmal zu wenig – womöglich auch für Markus Weinzierl nach bis jetzt nur zehn Punkten in 13 Spielen seit seinem Amtsantritt als Nachfolger von Tayfun Korkut (fünf Punkte in sieben Spielen).

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