Jan Schindelmeiser ist beim VfB Stuttgart am Ende cool geblieben. Und hat noch einige Transfers getätigt. Foto: Pressefoto Baumann

Wer kommt, wer geht? Diese Fragen stellten sich Fans des VfB Stuttgart in den vergangenen Wochen fast stündlich. Ein Rückblick auf die vergangenen acht Tage und den Transfer-Wahnsinn.

Stuttgart - Kann der VfB Stuttgart mit diesem Kader wirklich in die Fußball-Bundesliga zurückkehren? Eine Frage, die sich zur Amtseinführung des neuen VfB-Sportdirektors Journalisten wie Fans gleichermaßen stellten. Jan Schindelmeiser hatte eine Antwort parat und sagte am 14. Juli: "Wir müssen eine Mannschaft auf die Beine stellen, die unser Ziel auch erreichen kann – und das ist Stand heute nicht der Fall."

Am 24. August, also mehr als fünf Wochen später und eine Woche vor der Schließung des Transfer-Fensters, hatten sich zum VfB-Kader Tobias Werner und Hajime Hosogai hinzu gesellt. Zweifelsohne zwei qualifizierte Kräfte für Liga zwei, aber für viele Fans noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Zumal beide mit ordentlich Startschwierigkeiten daherkamen (Werner musste den Tod seines ungeborenen Sohnes beklagen und Hosogai fiel verletzungsbedingt mehrere Wochen aus).

Für letztere Vorkommnisse kann der VfB sicherlich nichts. Etwas mehr tun können hätte der Verein aber schon, fanden die Anhänger. Entsprechend gierig schnappten die Fans in den sozialen Netzwerken jedes noch so halbgare Gerücht auf, dividierten die Fähigkeiten norwegischer Profis auseinander und lechzten danach, dass Schindelmeiser seine alte Südamerika-Connection anzapft und den nächsten Neymar aus dem Hut zaubern würde - mindestens.

Weil der Transfer-Wahnsinn vor allem in den letzten August-Tagen regelmäßig seinen Höhepunkt erreicht, blicken wir zurück auf acht Tage Wahnsinn rund um den VfB.

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