Keine Zukunft in Stuttgart: VfB-Stürmer Mohammed Abdellaoue Foto: Baumann

Der VfB Stuttgart will seinen Kader weiter ausdünnen, Stürmer Mohammed Abdellaoue soll möglichst schnell den Club verlassen. Daher wurde der Norweger nun vom Training freigestellt, um sich einen neuen Verein suchen zu können.

Stuttgart - Nach zwei freien Tagen setzen die Profis des VfB Stuttgart an diesem Dienstag (15 Uhr) ihre Vorbereitung auf die neue Saison der Fußball-Bundesliga fort. Erstmals im Mannschaftstraining dabei ist dann Neuzugang Emiliano Insua. Der Linksverteidiger kommt von Atlético Madrid und hatte am Sonntag bereits ein erstes Lauftraining auf dem VfB-Clubgelände absolviert. Auch Antonio Rüdiger, der bislang vergeblich auf der Suche nach einem neuen Verein war, könnte wieder mit dabei sein. Fehlen wird dagegen Mohammed Abdellaoue.

Der Norweger ist vorerst vom Training freigestellt und kann sich so darauf konzentrieren, seine sportliche Zukunft zu planen. Der Stürmer kam vor zwei Jahren von Hannover 96 zum VfB, konnte sich in Stuttgart aber nie durchsetzen. Auch der neue Trainer Alexander Zorniger plant ohne Abdellaoue. Da der 29-Jährige aber noch einen gut dotierten Vertrag bis 2017 besitzt, ist der VfB auf Interessenten angewiesen, die den Norweger mit marokkanischen Wurzeln verpflichten würden, an einer zu hohen Ablöseforderung würde ein Geschäft sicher nicht scheitern. Erst wenn sich hieraus keine Lösung ergibt, ist ein Auflösungsvertrag ein Thema. Dann aber müssten die Roten Abdellaoue noch eine ordentliche Abfindung zahlen.

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