VfB Stuttgart Michael Reschke: Kein Pavard-Abgang vor 2019

Von Gregor Preiß und Carlos Ubina 

Über die Ausstiegsklausel von Benjamin Pavard (li.) wird viel spekuliert. Foto: dpa
Über die Ausstiegsklausel von Benjamin Pavard (li.) wird viel spekuliert. Foto: dpa

Verlässt Benjamin Pavard schon in diesem Sommer den VfB Stuttgart? Danach sieht es nicht aus. Sportvorstand Michael Reschke nährt die Hoffnung auf einen Verbleib bis mindestens 2019.

Stuttgart - Durch konstant gute Leistungen hat sich Benjamin Pavard längst einen Namen bei den europäischen Top-Clubs gemacht. Tottenham Hotspur wird ernsthaftes Interesse nachgesagt, Borussia Dortmund oder RB Leipzig zumindest loses. Beim VfB Stuttgart werden sie ob der vermehrt aufkeimenden Wechselgerüchte aber nicht nervös. „Wir versuchen mit Benjamin Pavard nicht Geld zu machen, sondern ihn so lange wie möglich zu halten,“ sagte Sportvorstand Michael Reschke am Mittwoch unserer Redaktion. Hinter dieser Aussage verbirgt sich die ernsthafte Absicht, dass dies bis mindestens 2019 der Fall sein wird. Anders gesagt: Der Aufsteiger wird sich sämtlichen Interessenten, die schon in diesem Sommer den 21-Jährigen vom Wasen loseisen wollen, in den Weg stellen, wie die sportliche Führung versichert.

Es geht nur um die absoluten Topclubs

Der Vertrag des französischen Jung-Nationalspielers wurde zwar erst kürzlich bis 2021 verlängert. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Bundesliga-Aufsteiger sein Abwehr-Juwel wohl kaum die vollen drei Jahre wird halten können. Pavard besitzt eine Ausstiegsklausel, über dessen Höhe weiter nur spekuliert werden kann. Am Mittwoch wurde Reschke in der „Bild“-Zeitung mit den Worten zitiert, „bei 30 Millionen Euro noch nicht einmal die Tür für Gespräche zu öffnen.“ In Wahrheit dürfte die Summe X deutlich darüber liegen, auch wenn Reschke keine weiteren Zahlen nennen will. Er sagt nur so viel: „Bei einem möglichen Wechsel in der Zukunft geht es nur um absolute Topclubs.“

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